FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Wobenzym. Sollte eine Ihrer Fragen hier nicht beantwortet werden, nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir helfen Ihnen gerne weiter. 

Hinweis für Allergiker: Das in Wobenzym verwendete Enzym Bromelain wird aus dem Strunk der Ananas gewonnen. Bei bekannter Allergie gegen einen der Wirk- oder Hilfsstoffe, darf Wobenzym plus nicht eingenommen werden. Kreuzallergische Reaktionen z.B. zwischen Kiwi und Ananas sind möglich. Bitte fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker.

Wieso dürfen die Tabletten nicht zerkaut werden?

Enzyme sind Proteine, die normalerweise durch die Magensäure verändert und damit unwirksam würden. Daher haben alle Tabletten unserer Enzympräparate zum Schutz der Wirkstoffe einen magensaftresistenten Überzug, so dass die Enzyme erst im Dünndarm freigesetzt werden. Das Zerkauen, Teilen oder Mörsern der Tabletten hätte zur Folge, dass die Präparate ihre Wirksamkeit verlören.

Warum darf Wobenzym nicht zu den Mahlzeiten genommen werden?

Die Enzyme in Wobenzym sind eiweißspaltende Enzyme. Bei gemeinsamer Aufnahme mit der Nahrung würden sie die Eiweiße in der Nahrung spalten und ihre Aktivität dabei verbrauchen. Eine intakte Aufnahme der Enzyme, die Voraussetzung für ihre immunologische Wirkung bzw. Unterstützung ist, wäre dann nicht mehr möglich. Daher ist es wichtig, dass die Einnahme 30 bis 60 Minuten vor oder 90 Minuten nach einer Mahlzeit erfolgt.

Können Enzympräparate während Schwangerschaft und Stillzeit genommen werden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Anwendung von Wobenzym plus kritisch abgewogen werden, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Fragen Sie vor der Einnahme oder Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Ist Enzymtherapie bei gleichzeitiger Einnahme von Gerinnungshemmern möglich?

Enzyme haben eine leicht blutverdünnende Wirkung. Die gleichzeitige Einnahme von Wobenzym plus mit Arzneimitteln, die die Blutgerinnung hemmen (Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer), kann die Hemmung der Blutgerinnung verstärken. Die Enzymtherapie ist dadurch nicht ausgeschlossen, es sollte zuvor jedoch eine Beratung durch den behandelnden Arzt stattfinden.

Ist Enzymtherapie bei Einnahme von Arzneimitteln (außer Gerinnungshemmer) möglich?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden bzw. vor kurzem eingenommen oder angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Wobenzym plus mit Antibiotika kann sich die Konzentration der Antibiotika im Blut erhöhen.

Unsere Enzympräparate können in der Regel problemlos mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden. Je nach Erkrankung werden die Enzympräparate als Basismedikation angewandt und die genannten Arzneimittel nur gelegentlich als Akutmedikation eingenommen. Häufig kann bei der Akutmedikation eine Dosisreduktion erfolgen. Lediglich bei Therapie mit Immunsuppressiva nach Transplantationen sollte die Enzymtherapie nicht eingesetzt werden, um jegliche Beeinflussung der immunologischen Vorgänge zu vermeiden.

Was sind F.I.P.-Einheiten?

Die Wirksamkeit und Wirkstärke eines Enzymproduktes bemisst sich nicht wie bei den meisten anderen arzneilichen Wirkstoffen nach der Menge der darin enthaltenen Enzyme, sondern nach den Einheiten der enzymatischen Aktivität. International sind weitgehend die von der Féderation Internationale Pharmaceutique (F.I.P.) definierten Einheiten akzeptiert.

1 F.I.P.-Einheit entspricht der Enzymmenge, die in 1 Minute unter Standardbedingungen 1 µmol Substrat umsetzt.

Auch MUCOS Pharma verwendet zur Angabe der enzymatischen Aktivität ihrer Enzymprodukte die international anerkannten F.I.P.-Einheiten, die nach der so genannten Papain-Methode bestimmt werden.

Es existieren jedoch zahlreiche andere Messmethoden und Maßeinheiten für die Enzymaktivität, die sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Daher ergeben sich oft sehr unterschiedliche Angaben zur Enzymaktivität. Die Vergleichbarkeit von Enzymaktivitäten ist jedoch nur bei Bestimmung nach derselben Messmethode gegeben. Daher ist es meist leider nicht möglich, die angegebenen Enzymaktivitäten von Produkten unterschiedlicher Hersteller direkt zu vergleichen. 

Was ist bei der Anwendung vor und nach Operationen zu beachten?

Aufgrund der leicht blutverdünnenden Wirkung der Enzyme sollten Enzympräparate etwa vier Tage vor einer geplanten Operation abgesetzt werden.

Sobald die Nachblutungsbeobachtung abgeschlossen ist und der Chirurg/behandelnde Arzt bestätigt, dass keine Gefahr einer Nachblutung mehr besteht, können Enzyme wieder eingenommen werden.

Sind Enzyme Doping?

Nein.

Sämtliche Enzymprodukte der MUCOS Pharma enthalten keine Substanzen, die nach der aktuellen Verbotsliste der NADA (Nationale Anti Doping Agentur) nicht erlaubt wären.

Die sonstigen Inhaltsstoffe unserer Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel sind Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Bioflavonoide, die auch mit der normalen Nahrung täglich aufgenommen werden.

Im Sinne der größtmöglichen Transparenz ist es für alle Sportler dennoch sinnvoll, die Einnahme jeglicher Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel offenzulegen. 

Kann man eine Überdosis Wobenzym zu sich nehmen?

Basierend auf den üblichen Studien zur Sicherheit lassen die Daten keinerlei Gefährdung für den Menschen erkennen. Es gibt keine Berichte über Überdosierungen von Enzympräparaten. Aufgrund der toxikologischen Eigenschaften des Präparates sind diese praktisch nicht möglich.