Zurück 12. Mai 2017

Experteninterview: Enzyme bei einer Chemotherapie

Die Systemische Enzymtherapie bietet mehr als „nur“ Hilfe nach Sportverletzungen und Operationen. Aus dem Hause Mucos gibt es seit über 60 Jahren auch ein Produkt, das bei onkologischen Patienten zur Unterstützung des Immunsystems, z.B. bei Infektanfälligkeit und zur Linderung der Nebenwirkungen ihrer Chemo- und/oder Strahlentherapie unterstützend eingesetzt wird: Wobe-Mucos.*

Wir haben mit einem Experten gesprochen, der über 30 Jahre Erfahrung mit diesem Produkt hat: Dr. med. h.c. Kurt Weltner, Naturarzt mit Schwerpunkt Onkologie.

Mucos: Herr Dr. Weltner, Sie kennen alle Seiten der onkologischen Therapie.

Weltner: Ja, ich habe nach meinem Studium über 30 Jahre bei Roche in mehreren Bereichen gearbeitet. Roche ist einer der führenden Hersteller von Chemotherapeutika. Danach habe ich noch 3 Jahre Naturmedizin studiert und nach der Amtsarztprüfung meine eigene Praxis aufgemacht, um den Patienten ganzheitlich helfen zu können.

M: Wie kamen Sie auf die Idee, Wobe-Mucos in Ihrer Kombinationstherapie einzusetzen?

W.: Ich habe bereits sehr früh Erfahrungen mit Karl Ransberger ausgetauscht, dem damaligen Geschäftsführer der Firma Mucos, die diese sehr spezielle Art der Anwendung von Enzymkombinationen in Deutschland bekannt machte. Auch hatte ich öfter Gelegenheit, mit dem damaligen medizinischen Leiter von Mucos, Herrn Dr. med. Inderst, zu sprechen.

M: Sie setzen Wobe-Mucos auch in einer Kombination mit anderen biologischen Mitteln ein.

W: Ja, das ist richtig, meiner Erfahrung nach erzielt eine intensive Unterstützung des Patienten mit Wobe-Mucos, auch zusammen mit Mistel- und Thymus-Injektionen und anderen Extrakten, gute Erfolge. Diese Therapie passe ich individuell an den Patienten und seine Beschwerden an. Wobe-Mucos gehört bei mir aber definitiv zur Basisbehandlung, die jeder Patient von mir empfohlen bekommt. Ich gehe davon aus, dass die Gesamtheit der biologischen Behandlung auch dort noch wirkt, wo die konventionelle Therapie (Chemo- und Strahlentherapie) ihre Grenze erreicht hat.

M: Was sagen denn die Onkologen dazu, bei denen die Patienten mit der üblichen Standardtherapie behandelt werden?

W: Die Zusammenarbeit mit den Ärzten der umliegenden Krankenhäuser funktioniert sehr gut, denn es zählt doch der Erfolg. Teilweise bekomme ich Patienten von dort zur komplementären Behandlung überwiesen, so wie ich auch Patienten an das Krankenhaus überweise, um meinen Verdacht auf eine Tumorerkrankung nach Erstvorstellung zu bestätigen. Nach Abklärung, Diagnose und eventuell schon eingeleiteter Standardtherapie behandle ich naturmedizinisch dazu. Mir ist es sehr wichtig, dass der Patient sich sowohl bei mir als auch bei seinem Onkologen wohl fühlt und eine Vertrauensbasis da ist. Das geht ohne eine gute Zusammenarbeit kaum.

M: Warum kommen denn die Patienten auch zu Ihnen, wenn sie doch schon vom Onkologen behandelt werden?

W: Viele Patienten leiden unter schwer erträglichen Nebenwirkungen der konventionellen Therapie, wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Hautentzündungen oder Lymphstau, etc. Ich möchte Ihnen gerne helfen, ihren Zustand zu lindern und auch ihre Gemütsverfassung zu verbessern. Dadurch lässt sich diese schwere Zeit mit ihrer belastenden Therapie besser durchstehen und das Leben wieder etwas erträglicher machen.

M: Damit scheinen Sie ja gute Erfolge zu erzielen!

W: Ja, absolut. Es macht mir persönlich auch Freude und gibt mir Befriedigung, wenn ich z.B. eine Patientin von andauernder, ihren Alltag einschränkender Übelkeit befreien kann und sie glücklich von ihrer zurückgewonnenen Lebensqualität erzählt. So behandle ich trotz meines fortgeschrittenen Alters noch Patienten, die sogar aus Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, den Balkanländern und den USA zu mir kommen.

M: Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht, Herr Dr. Weltner. Ich wünsche Ihnen weiterhin beste Gesundheit, auch im Sinne Ihrer Patienten.

* Literatur z.B.: Popiela T. et al. Influence of complementary treatment with oral enzymes on patients with colorectal cancers – an epidemiological retrolective cohort story. Cancer Pharmacol 2001; 47 (Suppl.): 55-63 (Die Studie wurde mit dem wirkstoffgleichen Vorgänger-Produkt Wobe-Mugos E durchgeführt). Diese und weitere Arbeiten können bei der Firma Mucos angefragt werden.