Oberflächliche Venenentzündung – eine oft sehr schmerzhafte Erkrankung

Eine deutlich sichtbare Vene, die gerötet und geschwollen ist, sich warm anfühlt und schmerzempfindlich ist – hier liegt höchstwahrscheinlich eine oberflächliche Venenentzündung vor. Solch eine Entzündung, auch Phlebitis genannt, ist unangenehm und kann gefährliche Folgen haben. Ohne rechtzeitige Behandlung kann unter Umständen eine Lungenembolie drohen.

Hier erfahren Sie, welche Ursachen die Entstehung einer Venenentzündung begünstigen, wie sie behandelt werden kann und natürlich auch, wie Sie der Entstehung einer Venenentzündung vorbeugen können. Außerdem erklären wir, wie die Wobenzym Enzymtherapie gegen oberflächliche Venenentzündungen wirken kann.

Alles über oberflächliche Venenentzündungen:

Was genau ist eine Venenentzündung?

Bei einer Venenentzündung (Phlebitis) handelt es sich um einen örtlich begrenzten Prozess. Die Phlebitis betrifft die Wand einer Vene, also eines Blutgefäßes, das zum Herzen hinführt. Besonders anfällig für solch eine Entzündung sind Krampfadern und Besenreiser. Sie befinden sich meist an den Beinen, sodass auch eine Venenentzündung in der Regel dort auftritt. Seltener sind Gefäße an den Armen oder am Kopf betroffen. In jedem Fall handelt es sich um eine örtliche Entzündung einer oberflächlichen Vene, was oft mit der Bildung von Gerinnseln einhergeht, oder aber andersherum auch durch diese entstehen kann. Bei einer Phlebitis handelt es sich nicht um eine Phlebothrombose, also eine Thrombose. Letztere befällt vor allem das tiefe Venensystem, während eine oberflächliche Venenentzündung gut erkennbar ist und häufig gut sichtbare Venen betrifft.

Der Unterschied zwischen einer Thrombose und einer Venenentzündung

Venenentzündungen und Blutgerinnsel können sich gegenseitig bedingen. Das heißt, in einer entzündeten Vene bilden sich schneller Gerinnsel, aber ein Gerinnsel (Thrombus) kann die Entzündung auch erst auslösen. Tritt beides auf, spricht man von einer Thrombophlebitis.

Die Phlebitis und die Thrombophlebitis betreffen Venen, die sich direkt unter der Hautoberfläche befinden. Sind tieferliegende Venensysteme betroffen, sprechen Experten von einer Phlebothrombose. Hier besteht Lebensgefahr, also muss sofort ein Arzt hinzugezogen werden.

DieThrombophlebitis migrans (»migrans«ist Lateinisch für »wandernd«)tritt immer wieder an unterschiedlichen Stellen auf, ohne dass eine Ursache erkennbar wäre. Sie kann, aber muss nicht auf eine Tumorerkrankung hindeuten.

 

Symptome: So erkennen Sie eine Venenentzündung

Die Ausprägung der Symptome einer Venenentzündung variiert, je nachdem, ob ein gut sicht- und tastbares oberflächliches Gefäß oder ein tiefes betroffen ist. Typisch sind:

  • Rötung, Überwärmung und oft sehr starke Schmerzen im betroffenen Areal, vor allem bei Bewegung und Muskelkontraktion / Anspannung
  • eine befallene oberflächliche Vene zeichnet sich als hochroter, oft auch geschwollener und harter Strang auf der Haut ab
  • schon leichter Druck auf das Gefäß oder Bewegung verursachen heftige Schmerzen

Ist der Auslöser der Entzündung einer Vene eine bakterielle Infektion kann sie mit Fieber einhergehen. Wenn sich die entzündete Vene nicht direkt unter der Oberfläche befindet, ist sie zwar nicht unbedingt sichtbar, aber schmerzhaft.

Der Verlauf einer Venenentzündung erstreckt sich normalerweise über einige Tage. In schweren Fällen kann sie jedoch mehrere Wochen lang anhalten. Schwere Venenentzündungen entwickeln sich in der Regel aber nur aus Krampfadern, nach einer Venenthrombose oder einer damit einhergehenden operativen Behandlung. Eine leichte Venenentzündung kann aber auch an gesunden und nicht vorbelasteten Venen auftreten.

 

Ursachen: Wie entsteht eine Venenentzündung?

Venenentzündungen können vielfältige Ursachen haben. Die folgenden Gründe können zu einer Venenentzündung führen. Sie verursachen sie aber nicht zwangsläufig.

Krampfadern

In den meisten Fällen bildet sich eine Venenentzündung infolge von Krampfadern. Hier sind die Wände der Vene vorgeschädigt. Das sauerstofarme Blut, das durch die Vene zurück zum Herzen gelangen soll, kann das Gefäß nicht schnell genug passieren. Fließt das Blut nicht rasch genug ab, können eine Entzündung und ein Thrombus (Gerinnsel) entstehen.

Verlangsamter Blutabfluss

Es gibt jedoch noch andere Faktoren, die den Blutabfluss verlangsamen und so die Wahrscheinlichkeit einer Venenentzündung erhöhen. Herzschwäche und Bettlägerigkeit gehören dazu. Auch im Wochenbett und nach Operationen ist das Risiko erhöht. Tumorerkrankungen und Entzündungen im Körper können den Blutabfluss ebenfalls verlangsamen.

Hormonelle Verhütungsmaßnahmen

Die »Pille« kann, besonders in Kombination mit Nikotinkonsum, den Blutabfluss hemmen.

Falsche Kleidung

Zu enge, einschnürende Kleidung verringert ein schnelles Abfließen des »alten« Bluts. Achten Sie daher besonders bei Krampfadern darauf, dass Ihre Hosen weit genug sind und Ihre Socken keine einschneidenden Bündchen haben.

Bewegungsmangel

Langes Stehen und Sitzen sind ebenfalls ungünstig, vor allem wenn die Stuhlkante ins Gewebe drückt.

Weitere Ursachen

Auch eine Verletzung an der Venenwand erhöht das Phlebitis-Risiko. Meist entsteht sie durch einen Verweilkatheter, also einen Gefäßzugang für Infusionen. Auch bei der Blutabnahme oder einer Injektion in die Vene gelangen möglicherweise Bakterien ins Gefäß und lösen dort eine Entzündung aus.

 

Warum sind Venenentzündungen gefährlich?

Wie bereits erwähnt, kann eine Venenentzündung mit einem Thrombus, also einem Blutgerinnsel, einhergehen. Lokal kann ein solcher Thrombus Gewebeschäden verursachen. Im schlimmsten Fall entsteht sogar ein offenes Bein.

Allerdings ist es auch möglich, dass sich das Gerinnsel von der entzündeten Stelle entfernt und durch den Blutkreislauf in die Lunge gelangt, wo es eine Lungenembolie auslöst. Ebenso drohen ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall.

Aus diesem Grund muss jede Venenentzündung ärztlich abgeklärt werden.

 

Diagnose: Wie stellt der Arzt eine Venenentzündung fest?

Wenn Sie eines oder mehrere der oben genannten Symptome bei sich bemerken, sollten Sie also schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Am besten wenden Sie sich an einen Venenfacharzt (Phlebologen).

Zunächst erfolgt die Anamnese. In einem Gespräch fragt der Arzt nach den Beschwerden, der aktuellen Medikation und der Krankheitsgeschichte. Jede Venenentzündung erhöht nämlich das Risiko einer erneuten Phlebitis. Auch Krampfadern spielen eine wichtige Rolle.

Eine oberflächliche Venenentzündung ist deutlich sichtbar und bei der folgenden körperlichen Untersuchung direkt zu erkennen.

Mit einem Ultraschall überprüft der Arzt, ob tatsächlich eine Entzündung vorliegt. Bei der Dopplersonografie zeigt sich, ob ein Blutgerinnsel vorliegt.

Eine tiefer liegende Venenthrombose ist nicht auf den ersten Blick festzustellen. Daher werden zur Diagnose eine Blutuntersuchung und eine Computer- oder Magnetresonanztomografie (CT oder MRT) herangezogen.

 

Behandlung: Was tun bei einer Venenentzündung?

Hat der Arzt eine Venenentzündung diagnostiziert, wird in den meisten Fällen ein Kompressionsverband angelegt. Außerdem empfiehlt es sich, die Stelle zu kühlen und die Extremität hoch zu lagern.

Bettruhe ist in der Regel nicht empfehlenswert. Wenn der Arzt Ihnen grünes Licht gibt, sollten Sie sich eher viel bewegen, um den Blutkreislauf anzukurbeln.

Gegen die Entzündung und Schmerzen können darüber hinaus sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Salben oder Tabletten mit Wirkstoffen wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac.

Diese Medikamente können vor allem bei oraler Einnahme jedoch starke Nebenwirkungen haben und sollten keinesfalls über einen längeren Zeitraum hinweg eingesetzt werden.

Sind Bakterien die Ursache für die Entzündung, verschreibt der Arzt ein Antibiotikum. Unter Umständen ist auch die Einnahme eines Blutgerinnungshemmers wie Heparin notwendig.

Oberflächliche Blutgerinnsel kann der Arzt mithilfe von Stichzinsionen, also mikrochirurgischen Einstichen, entfernen.

Die Entzündung einer tieferliegenden Vene wird im Krankenhaus behandelt.

 

Wie hilft die Wobenzym Enzymtherapie gegen Venenentzündungen?

Enzyme sind Moleküle, die natürlicherweise im menschlichen Organismus vorkommen und dort chemische Reaktionen ermöglichen. Bei diesen Reaktionen handelt es sich um verschiedenartige Vorgänge.

Durch die Einnahme der geeigneten Enzyme können Sie Ihren Körper dabei unterstützen. Im Gegensatz zu Medikamenten wie den NSAR unterstützt die Enzymtherapie Ihren Organismus bei der körpereigenen Abwehr.

Zu diesem Zweck enthält Wobenzym Enzyme natürlichen Ursprungs. Sie verbessern die Durchblutung und stärken die Venenwände. Zudem wirken sie abschwellend, schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Die Behandlung mit Enzymen wirkt also gezielt allen Aspekten einer Venenentzündung entgegen.

 

Wie kann man einer Venenentzündung vorbeugen?

Am besten ist es natürlich, wenn eine Phlebitis gar nicht erst entsteht. Leider ist es nicht möglich, das im Voraus zu verhindern. Sie können Ihre Venen jedoch durch gesundheitsfördernde Gewohnheiten unterstützen und so das Risiko reduzieren, an einer Venenentzündung zu erkranken.

Sorgen Sie für ausreichend Bewegung und vermeiden Sie langes Sitzen oder Stehen.

Während der Arbeit am Schreibtisch immer wieder aufzustehen und kurz herumzulaufen, ist förderlich für die Venen. Auch Fußgymnastik kann hilfreich sein. Müssen Sie längere Zeit stillsitzen, etwa im Flugzeug, tragen Sie am besten Kompressionsstrümpfe.

Für Erwachsene wird eine tägliche Flüssigkeitsmenge von mindestens eineinhalb Litern empfohlen. Doch Achtung: Nur Wasser und ungesüßter Tee zählen hier. Fruchtsäfte, Milch, Limonaden und Co. enthalten zu viele andere Stoffe, die die Flüssigkeitszufuhr aufheben.

Wenn Sie empfindliche Venen haben, sollten Sie nicht lange in der Sonne liegen und keine heißen Wannenbäder nehmen. Kalte Güsse hingegen halten die Venen fit.

Übergewicht erhöht das Risiko von Venenerkrankungen. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber, wie Sie auf gesunde Weise Ihr Gewicht halten oder bei Bedarf reduzieren können.

Auch beim Passivrauchen gelangen die schädlichen Stoffe über die Atemwege in Ihren Körper. Meiden Sie daher Zigarettenrauch auch dann, wenn Sie nicht selbst rauchen.

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