Arthrose – alle Infos zum schleichenden Verschleiß des Gelenkknorpels

Gelenkschmerzen gehören zu den häufigsten altersbedingten Beschwerden. Zwei von fünf Bundesbürgern leiden bereits zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr an ersten, regelmäßigen Schmerzen ihrer Gelenke, beispielsweise in den Knien, der Hüfte oder im Schulterbereich. Gelenkschmerzen können verschiedene Ursachen haben, wobei Arthrose die weltweit häufigste Gelenkerkrankung darstellt. In vielen Fällen sind schmerzende, entzündete oder geschwollene Gelenke also die deutlich spürbaren Symptome einer so genannten aktivierten Arthrose (Arthritis). Man spricht auch von Gelenkverschleiß

Der Knorpel ist zugleich Schutzschicht und Stoßdämpfer der Gelenke. Abrieb und die Abnutzung des Knorpels führen dazu, dass der Druck bei Bewegungsbelastungen nicht mehr richtig „abgedämpft“ und gleichmäßig verteilt wird. Außerdem trennt die Knorpelschicht die Knochen voneinander. Schwindet sie, reiben die Knochen bei Bewegung immer mehr direkt aneinander. 

Arthrose ist eine typische Alterserscheinung und nicht heilbar. Durch die richtige Lebensweise, beispielsweise der Vermeidung von Überbelastung und dem Einhalten einer fettarmen Ernährung lässt sich der Entstehung einer Arthrose jedoch vorbeugen bzw. das Voranschreiten des Gelenkverschleißes verlangsamen. Wir zeigen Ihnen im Detail, was es mit dem Krankheitsbild und den Ursachen der Arthrose auf sich hat, wie die Enzymtherapie von Wobenzym bei einer Linderung der durch Arthrose verursachten Gelenkentzündungen helfen kann und wie das die Behandlung und Physiotherapie unterstützt. Außerdem beleuchten wir die verschiedenen Möglichkeiten zur Behandlung einer Arthrose, schreiben darüber, was der Arzt tun kann, wann operiert werden sollte (Kunstgelenke / Prothesen) und was außer Knorpelverschleiß noch hinter der Erkrankung stecken kann.

Alles über Arthrose:

Was ist Arthrose/Gelenkverschleiß genau?

Die Arthrose ist eine altersbedingte Abnutzungserscheinung der Knorpelschicht der Gelenke (degenerative Gelenkerkrankung). Sie ist nicht umkehrbar, man kann ihr aber beispielsweise durch eine richtige Ernährung (zur Vermeidung von Übergewicht) und genügend Bewegung vorbeugen.

Gelenke in allen Körperregionen verfügen über Knorpel an ihren Enden, die als Schutzschicht und zugleich als Stoßdämpfer fungieren. Sie verhindern das direkte Reiben der Knochen aneinander und verteilen die Belastungen bei Bewegung gleichmäßig auf die Gelenke. Mit steigendem Lebensalter sinkt die Regenerationsfähigkeit des Körpers. Dies betrifft auch die Knorpelschicht, die täglich mit Nährstoffen versorgt werden muss. Sie unterliegt über Jahre und Jahrzehnte hinweg einem schleichenden Verschleiß und nutzt sich langsam ab. Die schützende Wirkung des Knorpels lässt nach, und Bewegungen der entsprechenden Gelenke sind zunehmend mit Schmerzen verbunden.

Ein erstes Symptom ist, dass die Gelenke steifer werden und der Aktionsradius abnimmt. Durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit im Alltag entsteht eine Art Arthrose-Teufelskreis, da man dazu neigt, das betroffene Gelenk zu schonen. In der Folge wird der Knorpel schlechter mit Nährstoffen versorgt und verliert seine Schutzfunktion noch schneller. Denn nur die Bewegung versorgt ihn mit den Nährstoffen, die der Knorpel für seine gesunde Funktion und seine Regeneration benötigt. Die oft eingenommene Schonhaltung kann zudem andere, intakte Gelenke fehlbelasten und somit dort die Knorpelabnutzung beschleunigen, woraus dann zusätzlicher Gelenkverschleiß resultiert. Da Kniegelenke, Schulter und Hüftgelenke besonders häufig beansprucht werden, entsteht die Arthrose vorrangig in diesen Bereichen.

Außer durch Gelenkverschleiß und Knorpelverschleiß im Alter können Gelenke und Knorpel auch aus anderen Gründen geschädigt werden und für Schmerzen sorgen, beispielsweise durch Überlastung beim Sport oder nach Unfällen. Die (primäre) Arthrose grenzt als Krankheitsbild solche Ursachen aus und bezieht sich explizit auf den Gelenkverschleiß im Alter. Natürlich können Überbelastung, Übergewicht etc. als Risikofaktoren dafür verantwortlich sein, dass eine Arthrose früher entsteht oder schneller voranschreitet. Hier heißt es, mit Maßnahmen wie einer Enzymtherapie frühzeitig gegenzusteuern.

Frühstadium & Spätstadium der Arthrose

  • Frühstadium: Jede Arthrose beginnt mit einem Verschleiß oder Schaden im Knorpelüberzug (Knorpelschicht / Gelenkknorpel). Dieser beschränkt sich meist auf eine sehr kleine Fläche. Im Röntgenbild sind jedoch bereits erste Verdichtungen im Knochen zu sehen. Das sind jene Bereiche eines Knochens, die direkt unter dem angeschlagenen Knorpel liegen. Diese Knochenveränderung ist übrigens auch das Hauptsymptom für eine Arthrose im Frühstadium. Liegt keine Veränderung vor, handelt es sich erstmal „nur“ um einen Knorpelschaden, jedoch noch nicht um eine Arthrose. Während der Knorpel beginnt, sich auszudünnen, spüren Betroffene meistens noch keinen oder nur wenig Gelenkschmerz.
  • Zwischenstadium: Hier treibt es Betroffene aufgrund der ersten schmerzhaften Beschwerden oft zum Arzt. Der Knorpel kann den Druck und die Belastungen bei Bewegung schon schlechter gleichmäßig verteilen. An den so punktuell stärker belasteten Knorpelpartien ist er stellenweise „ausgefranst“. Diese Entwicklung beschleunigt sich. Es entstehen die ersten Schmerzen durch die Reizung der Gelenkinnenhaut, was Entzündungen und Schwellungen verursacht. Mit zunehmender Beschädigung des Knorpels verkleinert sich der Abstand zwischen den Knochen (der Gelenkspalt wird schmaler). In dieser Phase entstehen zackenförmige und knöcherne Ausziehungen/Auswüchse, die man Osteophyten nennt. Sie entstehen aufgrund der ungleichmäßigen Verteilung der Belastungen auf das Gelenk. Ab jetzt sind Gelenkentzündungen und stärkere Schmerzen wahrscheinlich, während die Bewegungsfreiheit gleichzeitig mehr und mehr eingeschränkt wird. Es beginnt oft der oben angesprochene Arthrose-Teufelskreis aus Gelenkschonung und dadurch beschleunigter Rückbildung des Knorpels aufgrund von Fehlbelastungen.
  • Spätstadium: Im Spätstadium der Arthrose ist der Knorpel nicht nur geschädigt, sondern nahezu vollständig abgerieben. Die somit freiliegenden Knochen reiben direkt aufeinander und Belastungen werden nur noch punktuell aufgenommen. Der Gelenkspalt oder die Gelenkhöhle zwischen den Knochen ist im Röntgenbild nicht mehr zu sehen. Beim Röntgen sind nun auch überall die typischen zackenförmigen Auswüchse des Knochens an den Gelenkrändern zu erkennen (Osteophyten). Die Gelenke verbreitern sich und schwellen teilweise an. Das Gelenk versteift, und es treten teils heftige Schmerzen auf.

Welche Arten von Arthrose gibt es und welche Gelenke sind am häufigsten betroffen?

Früher oder später merkt fast jeder, dass es in den Knien, an der Hüfte, im Kreuz, in den Füßen oder in den Händen nicht mehr richtig rund läuft. Der Verschleiß geht dabei immer vom Knorpel aus. Ist er gesund, liegt er wie ein schützender Stoßdämpfer zwischen unseren Gelenkknochen. Bei Arthrose wird er zunehmend abgebaut. Bis schließlich Knochen auf Knochen reibt. Soweit sollte es nicht kommen

Im menschlichen Körper gibt es ungefähr 100 Gelenke. Potenziell kann jedes dieser Gelenke von einer Arthrose betroffen sein, allerdings gibt es klassische Risikobereiche. Diese werden im Laufe des Lebens besonders stark belastet oder sind aufgrund ihrer Anatomie einer schnelleren oder stärkeren Abnutzung ausgesetzt. In Knie und Hüftgelenk beispielsweise ist es vor allem die Überlastung durch ein zu hohes Körpergewicht und zu wenig Bewegung, die als Risikofaktoren für die Entstehung der Arthrose gelten.

Zu den häufigsten Formen der Arthrose gehören allgemein:

Die einzelnen Formen der Arthrose gliedern sich noch in weitere Sonderformen, vor allem im Fuß und in den Fingern.

Sonderformen der Arthrose in Fuß- & Fingergelenken:

Fachleute und Ärzte unterscheiden außerdem zwischen Monarthrose (nur ein Gelenk ist von Verschleiß betroffen) und Polyarthrose (Gelenk- und Knorpelverschleiß an mehreren Gelenken). Weiterhin unterscheidet man auch noch zwischen primärer und sekundärer Arthrose, was sich vor allem auf die Ursachen der Erkrankung bezieht. Mehr dazu lesen Sie im Textabschnitt „Ursachen der Arthrose“.

Typische Symptome einer Arthrose erkennen

Schlechte Beweglichkeit und langanhaltende Schmerzen sind typische Symptome bei Gelenkerkrankungen wie der Arthrose. Die Schmerzen können klar an einen Ort gebunden sein oder von der eigentlich betroffenen Stelle aus in die Umgebung ausstrahlen. So kann ein erkranktes Handgelenk Schmerzen bis hoch zur Schulter verursachen – eine eindeutige Quelle der Beschwerden zu bestimmen, ist für die Betroffenen manchmal nicht ohne weiteres möglich, weshalb eine Diagnose beim Arzt via Röntgen, Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) und Abtasten erfolgen sollte. 

Typische Symptome der Arthrose:

  • Belastungsschmerzen
  • Gelenkschwellungen
  • Zunehmender Gelenkumfang durch Knochenveränderungen
  • In den Fingergelenken: Schmerzen, steife Gelenke, Kraftlosigkeit, Verhärtungen
  • Eingeschränkte Beweglichkeit
  • Wärme am Gelenk

Eine Arthrose frühzeitig zu erkennen ist meist nur mit einem aufschlussreichen Röntgenbild möglich, auf dem man eine Verkleinerung des Gelenkspalts, veränderte Gelenkflächen und eventuelle Verdichtungen der Knochen eindeutig erkennen kann.

Da sich eine Arthrose über mehrere Jahre und in verschiedenen Gelenken entwickeln kann, sind die Symptome der Arthrose hier nochmals nach Stadien sortiert.

Symptome der Arthrose nach Stadien

In der frühen Phase liegt zunächst ein gemäßigter Knorpelschaden vor. Dieser tritt oberflächlich an den Enden des Gelenks auf und erstreckt sich über eine Fläche von wenigen Quadratzentimetern, abhängig von der Größe des Gelenks. Der Knorpelschaden begünstigt die weitere Abnutzung und somit die Ausbildung einer vollwertigen Arthrose. Das Frühstadium selbst wird jedoch noch nicht als Arthrose bezeichnet, sofern noch keine Knochenveränderung, sondern nur ein Knorpelschaden vorliegt. Man spürt wenige oder gar keine Schmerzen.

  • Im Frühstadium treten Belastungsschmerzen nur bei sehr starker Beanspruchung eines Gelenks auf. Sollte es sich um eine Arthrose im Fußgelenk oder im Bein handeln, so kann es zu sog. Anlaufschmerzen kommen, die entstehen, wenn man sich nach längeren Pausen, z.B. nach dem Schlafen oder dem langen Sitzen im Büro wieder bewegt. Ebenso können leichte bis mittlere Schmerzen auch im Ruhezustand auftreten, vor allem im Knie, nachdem es länger beansprucht wurde, z.B. nach dem Fahrradfahren, einem Umzug oder einer Wanderung.

Das fortgeschrittene Stadium kann erst Jahre nach dem Frühstadium eintreten, abhängig vom Fortschreiten des ursprünglichen Knorpelschadens. In diesem Zustand wird von einer echten Arthrose gesprochen, da die schützende Knorpelschicht bereits zu einem Großteil abgerieben und verschwunden ist. Der Knochen unter der früheren Knorpelschicht weist ebenfalls Veränderungen auf, er härtet aus und verursacht die langsame Verbreiterung des zugehörigen Restgelenks.

  • Im Zwischenstadium, also bei einer fortgeschrittenen Arthrose, können Schmerzen sogar schon bei leichtesten Bewegungen (auch im Ruhezustand) auftreten. Hier gehen die Betroffenen meistens das erste Mal zum Arzt, denn der Alltag gestaltet sich so schon sehr viel schwieriger.
  • Im Spätstadium kommt es vermehrt zu Knochenveränderungen und Schwellungen, sowie Entzündungen treten häufiger auf. Der Gelenkumfang kann ebenfalls zunehmen und teilweise kommt die so genannte Synovitis hinzu, eine Entzündung der Gelenkinnenhaut und der Gelenkkapsel, die sehr schmerzhaft ist und die Bewegung des betroffenen Gelenks kaum noch möglich macht.

 

Symptome nach Arthrose-Form

  • Arthrose im Schultergelenk/Omarthrose – Druckschmerzen beim Anheben, kontinuierlich zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit
  • Arthrose im Ellenbogen/Cubitalarthrose – Einschränkung der Beweglichkeit, starke Schmerzen unabhängig vom Bewegungsablauf
  • Arthrose im Sprunggelenk – Gelenk schwillt oft an, Abrollen des Fußes fällt schwer und/oder schmerzt, Schmerz bei Belastung
  • Arthrose im Kniegelenk/Gonarthrose – der sog. Anlaufschmerz, beim Belasten des Knies nach langer Ruhepause und Schmerzen beim Treppensteigen
  • Arthrose in der Hand oder im Finger – Hand und Finger vor allem am Morgen in der Bewegung eingeschränkt, Kälteempfindlichkeit
  • Arthrose im Hüftgelenk/Coxarthrose – nach Phasen langer Belastung „schwere Beine“, Schmerzen in der Leistenregion
  • Arthrose der Wirbelgelenke – wieder auftretende Schmerzzustände, evtl. abhängig von der Jahreszeit

Ursachen der primären und sekundären Arthrose

Für die Ursachen einer Arthrose ist zwischen der jeweiligen Art zu unterscheiden. Im Wesentlichen sind primäre und sekundäre Arthrose voneinander abzugrenzen. Die primäre Arthrose / Primärarthrose beschreibt die klassische Alterserscheinung, die im fortschreitenden Leben eintritt und auf den natürlichen, körperlichen Verschleiß zurückzuführen ist. Dies ist meistens ab ca. 45 – 50 Jahren der Fall. Die primäre Arthrose ist also ein naturgegebenes Phänomen und nicht heilbar. Sie kann mit anderen Entwicklungen des Körpers verglichen werden, beispielsweise dem Verlust der Sehkraft mit Notwendigkeit einer Brille. 

Im Gegensatz dazu ist die sekundäre Arthrose / Sekundärarthrose unabhängig vom Alter und hat diverse externe Auslöser als wesentliche Ursache. Zu diesen Auslösern gehören beispielsweise Fehlbelastungen im Beruf oder Übergewicht.

Häufige Ursachen & Auslöser einer sekundären Arthrose:

  • Fehlbelastung/Überlastung im Berufsleben (z. B. durch häufiges Knien und Bücken, das Tragen großer Lasten, langes Stehen auf einer Stelle, Sport mit einseitiger Gelenkbelastung wie Kraftsport, aber auch Fehlstellungen wie X-Beine und O-Beine)
  • Intensives Sport treiben (eventuell mit Fehlhaltungen und -bewegungen, z.B. der Ellenbogen beim Tennis)
  • ausbleibende körperliche Bewegung (z. B. bei reiner Bürotätigkeit)
  • Übergewicht (mehr Gewicht bedeutet mehr Belastung für die Gelenke bei jedem Schritt, vor allem für die Füße, die Hüfte und die Knie)
  • Stoffwechselkrankheiten (z.B. Typ-2-Diabetes oder Gicht)
  • Erkrankungen und Verletzungen (z. B. am Meniskus, schlecht verheilte Brüche)
  • Falsches Schuhwerk (hohe Absätze oder zu enge Schuhe, die das optimale Abrollen des Fußes verhindern)

Neben diesen externen Faktoren und einer ungesunden Lebensweise können Schmerzen in den Gelenken die Folge anderer Krankheiten sein, zum Beispiel einer Schleimbeutelentzündung oder einer chronischen Entzündung. Je nach Krankheitsbild können durch Abklingen der Haupterkrankung auch die Gelenkschmerzen verschwinden. Die wichtigsten Krankheitsbilder, die mit Gelenkschmerzen im Rahmen einer sekundären Arthrose verbunden werden, sind:

  • Diabetes mellitus
  • Arthritis
  • Gicht & ähnliche rheumatische Beschwerden

Wenn Sie oder Ihr behandelnder Arzt vermuten, dass eine Arthrose vorliegt, ist abzuklären, ob andere Krankheiten und körperliche Probleme für die Entstehung der Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verantwortlich sein können, bevor diese einzig und alleine auf den natürlichen Verschleißprozess des Körpers zurückgeführt werden.

Arthrose und rheumatoide Arthritis – was sind die Unterschiede?

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung Arthrose für eine Vielzahl an Gelenkschmerzen verwendet. Dabei ist eine Abgrenzung des Beschwerdebildes notwendig, um dieses richtig einzuschätzen und sinnvolle Maßnahmen wie eine Enzymtherapie von Wobenzym einzuleiten. Besonders die rheumatoide Arthritis ist der Arthrose gegenüberzustellen. Beide Krankheitsbilder äußern sich primär durch Gelenkschmerzen, Ursache und Erscheinungsbild weichen jedoch wesentlich voneinander ab. Die folgende Tabelle gibt Aufschluss:

 

ARTHROSE

RHEUMATOIDE ARTHRITIS

Was ist das?

Altersbedingter Gelenkverschleiß

Chronische Entzündung der Gelenke

Ursache

Natürliche Degeneration der Knorpelmasse 

Autoimmunerkrankung

Auslösende Faktoren

Übergewicht, Überlastung,  reine Alterserscheinung

Rauchen, Bakterien, Viren, genetische Disposition

Ein behandelnder Arzt wird anhand der geschilderten Beschwerden und einfacher Untersuchungen schnell ermitteln können, ob die Beschwerden als rheumatoide Arthritis gedeutet werden können.

Wenn ein Patient zum ersten Mal mit Gelenkschmerzen in eine Arztpraxis kommt, werden einige Untersuchungen für die Diagnose „Arthrose“ oder vergleichbarer Erkrankungen notwendig sein. An erster Stelle steht eine Befragung durch den Arzt, der sich über den Patienten und seine Vorgeschichte informiert (Anamnese). Körperliche Untersuchungen erfolgen erst danach. Die wichtigsten Schritte und übliche Diagnoseverfahren sind:

  • Die Anamnese / Arzt-Patienten-Gespräch
    • Wann und in welchem Moment traten die ersten Gelenkbeschwerden auf?
    • Wie lang sind die beschwerdefreien Zeiten?
    • Gibt es Arthrose in der Familie?
    • Sind familiär Erkrankung an Typ-2-Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen bekannt?
    • In welchen Situationen oder bei welchen Bewegungen machen sich die Gelenkschmerzen primär bemerkbar?
  • Röntgen der schmerzenden Körperstellen (z. B. zum Ausschließen von Brüchen)
  • Computertomographie (CT) (zur Darstellung unterschiedlicher Gewebeschichten)
  • Magnetresonanztherapie (MRT) (vor allem im Anfangsstadium einer Arthrose, denn hier lassen sich Weichteilgewebe wie Knorpel optimal erkennen, ebenso wie Gelenkkapseln, Sehnen, Bänder, usw.)
  • Ultraschall (zur ergänzenden Analyse von Kapseln und Muskeln)
  • Laboruntersuchungen & Tests von Urin, Blut, Stuhl, etc. (bei vermuteten Krankheiten)

Besonders wichtig ist die genaue Beschreibung der Schmerzen durch den Patienten. Das Abtasten der entsprechenden Körperbereiche kann einem erfahrenen Arzt Aufschluss über den Fortschritt des Verschleißes geben. Ist deutlich geworden, dass es sich um eine Arthrose im klassischen Sinne handelt, können fundierte Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden eingeleitet werden. Zwar ist die Arthrose nicht heilbar, allerdings können Sie mit Maßnahmen wie einer Enzymtherapie Ihrem Körper helfen, gegen den fortschreitenden Verschleiß vorzugehen.

Behandlung & Operation bei Arthrose – was können Ärzte & Enzyme tun?

Eine Arthrose ist nicht heilbar. Deshalb empfiehlt sich rechtzeitige Vorbeugung, damit der Schaden an Knorpel und Knochen möglichst langsam voranschreitet. Ganz vermeiden lässt sich der Gelenk- und Knorpelverschleiß jedoch nicht, da es sich um eine typische Begleiterscheinung des Alters handelt (degenerative Gelenkerkrankung). Doch man kann definitiv dafür sorgen, dass sie erst spät eintritt und langsam voranschreitet. Auch die Behandlung zielt primär auf das langsame Fortschreiten und die Schmerzlinderung ab. Dieser Artikel ist jedoch nur ein Einstieg ins Thema und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt.  

Die Auslöser für Gelenkerkrankungen sind so vielfältig wie Ihre Ausprägungen. Anhaltende Fehl- und Überbelastungen, angeborene Fehlstellungen oder Unfälle können mitverantwortlich sein. Gemeinsam haben alle Erkrankungen vor allem eines: Die Ursache von Schmerzen ist eine Entzündung. Hier können Enzyme gezielt eingreifen.

In vielen Fällen helfen konservative Therapien (also nicht-operative Maßnahmen), um den Gelenkknorpel zu erhalten und das Gelenk zu stabilisieren. Weit verbreitet ist die Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika (kurz: NSAR) bei Rheuma und Arthrose, da sie durch die Unterdrückung der Symptome schnelle Hilfe bietet. Klassische Wirkstoffe dieser Gruppe sind Diclofenac, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ASS). Das Ziel bei der Behandlung mit NSAR ist Schmerzfreiheit, denn erst dann kann das Gelenk wieder gut bewegt und beschwerdefrei werden. Und nur so können die weiteren Bestandteile der konservativen Schmerztherapie überhaupt greifen, denn diese basieren vor allem auf Bewegung.

Der Einsatz von NSAR muss allerdings bei jedem Patienten sorgfältig geprüft werden, da die Verträglichkeit eingeschränkt sein kann und zum Teil gravierende Nebenwirkungen auftreten können. 

Anders ist das bei der Enzymtherapie mit Wobenzym: Sie unterdrückt die Entzündung nicht nur, sondern die Enzymtherapie hilft, die Balance zwischen den pro- und antientzündlichen Botenstoffen wiederherzustellen und den Entzündungsvorgang schneller und effektiver ablaufen zu lassen – und das bei sehr guter Verträglichkeit. Auf diese Weise kann sie mitunter eine Alternative zur Therapie mit NSAR sein oder diese unterstützen.

Daneben haben sich Kälte- oder Wärmeanwendungen sowie intensive physiotherapeutische Behandlungen wie die Krankengymnastik bewährt, um Patienten schnell wieder mobil zu machen. Ist ein Gelenk völlig versteift, lässt es sich nur noch operativ behandeln. Oft wird dann ein künstlicher Ersatz fällig.

Konservative Therapieansätze:

  • Abnehmen – so reduzieren Sie die Belastung der Gelenke, vor allem der Füße, Knie und Hüfte. Eine ausgeglichene Ernährung ist also sowohl wichtiger Bestandteil der Behandlung als auch der Vorbeugung von Arthrose.
  • Bewegung – nur durch den regelmäßigen Einsatz und die schonende Belastung der Gelenke wird die Beweglichkeit möglichst lange erhalten und der Knorpel besser mit Nährstoffen versorgt. Besonders Nordic Walking und Schwimmen sind empfehlenswert, da die Gelenke hierbei zugleich geschont und durch die Bewegung gut versorgt werden. Die besten Empfehlungen gibt hier nach wie vor der Arzt. Wobenzym kann derweil die regelmäßige Bewegung durch Schmerzlinderung erleichtern.
  • Physiotherapie – Krankengymnastik fördert die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke gezielt, ohne die noch besser erhaltenen Gelenke dabei zu schädigen.
  • Physikalische Therapien/Orthopädietechnik – diese regen durch Wärme (Wärmesalben, Wärmepflaster, Wärmewickel, Wärmebäder) und Kälte (Kompressen, Eisluft oder Tonerde) die Durchblutung im Gelenk an und reduzieren so die Schmerzen und die Rückbildung der Knorpelschicht. Kältebehandlungen lindern außerdem die Schmerzen, indem sie abschwellend auf eventuelle Entzündungen wirken
    • Medikamente – wie bereits weiter oben erwähnt, geht es hier vor allem um die nichtsteroidalen Antirheumatika (kurz: NSAR) und die damit einhergehende Linderung der Schmerzen und Entzündungen. Beispiele häufig verwendeter Medikamente: Diclofenac, Naproxen, Etoricoxib, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure
  • Wobenzym Enzymtherapie – ist in der Regel sehr gut verträglich und stellt die Balance zwischen den pro- und antientzündlichen Botenstoffen wieder her, wodurch die Heilung beschleunigt und der Schmerz gelindert wird.

Bei der konservativen Arthrose Behandlung gilt es außerdem, drei wichtige Grundregeln zu beachten, welche die Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. aufgestellt hat:

  • Arthrose Regel 1 – Heilungsprozesse im Gelenk benötigen mind. 3 Monate
  • Arthrose Regel 2 – Wärme nur auf der Muskulatur anwenden, und niemals bei akuten Entzündungen einsetzen
  • Arthrose Regel 3 – Jedes Gelenk mit Knorpelschaden muss geschützt und geschont, aber nicht stillgelegt werden. Hier gilt die „Drittel-Regel“ – ein erkranktes Gelenk um ein Drittel weniger belasten, aber weiterhin bewegen

Diese Regeln sind auch für die Arthrose-Vorbeugung wichtig. Gerade als junger Sportler sollte man Verletzungen ernst nehmen und diese Regeln beachten. Auch, wenn man keine Schmerzen mehr spürt, ist ein Gelenk noch nicht unbedingt voll regeneriert. Deshalb definitiv mindestens 3 Monate schonen und über mehrere Wochen nur behutsam und vorsichtig beanspruchen.

Wenn ein Patient mit konservativen Mitteln „austherapiert“ ist (also alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden), dann können künstliche Gelenke und weitere operative Eingriffe in Betracht gezogen werden. Dabei ist vor allem das Stadium der Arthrose, der allgemeine gesundheitliche Zustand sowie die körperliche Verfassung des Patienten entscheidend.

Mögliche Operationsverfahren bei Arthrose –
von Arthroskopie, Mikrofrakturierung & künstlichen Gelenken
:

  • Arthroskopie (Gelenkspiegelung) – Das Gewebe um das Gelenk wird mit kleinen Schnitten geöffnet und entzündete Stellen und lose Knorpelabsplitterungen bei einer Endoskopie entfernt. Auch Bänder können so repariert werden.
    Eine weitere arthroskopische Operation ist die Knorpeltransplantation mit körpereigenen Knorpelzellen. Diese greift aber nur bei minimalen Knorpelschäden, vor allem bei der sekundären Arthrose durch Verletzungen oder Fehlbelastungen, vornehmlich bei jüngeren Patienten.
    Auch die Mikrofrakturierung, bei der ein Knochen gezielt angebohrt wird, um durch kleine gezielte Verletzungen die eigene Knorpelbildung anzuregen, erfolgt mit Hilfe von Arthroskopie.
  • Kunstgelenke/Endoprothesen – Vor allem bei Patienten ab dem 60. Lebensjahr kann der künstliche Gelenkersatz an Kniegelenken, Hüfte, Schulter und teilweise auch am Sprunggelenk zu guten Ergebnissen führen. Im Gegensatz zur gezielten Gelenkversteifung (gelenkversteifende Operation) können hier sowohl Schmerzfreiheit als auch die Wiederherstellung der Funktion und somit bessere Bewegungsfreiheit erreicht werden. Es werden in Deutschland ca. 400.000 endoprothetische Operationen pro Jahr durchgeführt.
  • Gelenkversteifende Operation (Arthrodese) – Diese Methode hat die Schmerzfreiheit zum wesentlichen Operationsziel. Sie wird primär im Bereich der Wirbelsäule, des Ellenbogens und des Sprunggelenks sowie an der Hand angewendet.

Wie Wobenzym bei Arthrose wirkt

Durch abgeriebene Knorpel- und Knochenfragmente werden arthrotische Gelenke oft gereizt und entzünden sich dann. Diese Entzündungen werden von Zytokinen gesteuert: Das sind Botenstoffe des Körpers, die eine Entzündung entweder vorantreiben oder sie hemmen. Bei einer Entzündung liegt ein Ungleichgewicht zwischen pro- und antientzündlichen Zytokin-Typen vor. 

Je nachdem, welche Art überwiegt und für wie lange, entsteht eine akute oder chronische Entzündung. Enzyme können helfen, die Balance zwischen den pro- und antientzündlichen Botenstoffen wiederherzustellen und den Entzündungsvorgang schneller und effektiver ablaufen zu lassen. Sie beschleunigen damit die Heilung. Zudem wirken Enzyme abschwellend und reduzieren dadurch die Schmerzen, da weniger Druck auf die Nervenzellen ausgeübt wird. Statt also lediglich Symptome zu unterdrücken, wie es bei der Behandlung mit herkömmlichen Schmerzmitteln der Fall ist, zielt die Enzymtherapie darauf ab, die eigentliche Ursache der Beschwerden zu beseitigen.

Für die Vorbeugung einer Arthrose sind vor allem zwei Faktoren wichtig: Bewegung und Ernährung. Durch regelmäßige sportliche Tätigkeit oder auch nur Spazierengehen sorgen Sie auf natürliche Weise dafür, dass Ihre Gelenke „geschmiert“ werden und die volle Funktionalität erhalten bleibt. Natürlich spielen auch genetische Faktoren und sonstige Belastungen eine Rolle. Bewegung zur Vorbeugung des körperlichen Verfalls und Verschleißes ist jedoch grundsätzlich zu empfehlen.

Die richtige Ernährung sollte vor allem von einem angemessenen Körpergewicht abhängig gemacht werden. Jedes unnötige Kilogramm Körpergewicht sorgt für eine größere Belastung der tragenden Gelenke und erhöht das Risiko für deren Verschleiß. In der Ernährungswissenschaft wird eine fettarme und vitaminreiche Kost als wertvoller Beitrag gegen Arthrose angesehen. Folgende Lebensmittel sind bei einer solchen Ernährungsweise zu bevorzugen:

  • ungesättigte Fette, z. B. Olivenöl
  • kalziumreiche, fettarme Milchprodukte
  • Ballaststoffe (z. B. Reis und Hülsenfrüchte)
  • Fisch
  • Lauchgemüse, Zwiebeln & Co.

Wenn Sie unsicher sind, was eine angemessene Ernährung im Frühstadium einer Arthrose darstellt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Dieser wird Ihnen gerne helfen, einen Speiseplan zusammenzustellen, um neben anderen Maßnahmen, wie einer Enzymtherapie von Wobenzym, gegen die schleichende Ausbreitung der Arthrose vorzugehen. In jedem Fall wird es begleitend sinnvoll sein, ein Körpergewicht im Normalbereich anzustreben, um hierdurch größere Last von den Gelenken zu nehmen. 

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