Arthrose in Hand und Fingern – Verschleiß des Knorpels in Hand- und Fingergelenken

Die Gelenke des menschlichen Körpers leisten über das gesamte Leben hinweg Schwerstarbeit. Ein natürlicher Verschleiß im Laufe des Lebens lässt sich nicht komplett aufhalten, wobei bestimmte Gelenke besonders anfällig und häufiger davon betroffen sind. Dazu zählen zum Beispiel die Gelenke in Hand und Fingern, weil sie viel bewegt und belastet werden. Das fördert eine Arthrose, also den Abbau der Knorpelschicht der Hand- und Fingergelenke. Gerade die Fingerarthrose scheint auch hormonelle Ursachen zu haben. Trotzdem kann man den Gelenkverschleiß und die ausbleibende Regeneration der dämpfenden Knorpelschicht verlangsamen und die Schmerzen und Gelenkentzündungen bei einer Fingerarthrose oder Handarthrose lindern.

Da es sich bei Fingergelenksarthrose und Handgelenksarthrose häufig um eine altersbedingte Primärarthrose handelt, sollte man sich frühzeitig mit dem Risiko einer möglichen Arthrose in Hand und Fingern auseinanderzusetzen: Auf dieser Seite finden Sie Antwort auf Fragen wie „An welchen Symptomen erkenne ich eine Arthrose in Handgelenk oder Fingergelenk?“ und „Wie wird sie vom Arzt diagnostiziert und wie kann man sie behandeln?“ Des Weiteren behandeln wir Themen, wie die richtige Ernährung und Übungen zur Vorbeugung der Fingerarthrose. Auch werden mögliche Operationsmethoden aufgezeigt und erklärt, was Ursachen und Anzeichen einer Finger- oder Handgelenksarthrose sind und wie Sie mit einer Enzymtherapie von Wobenzym und anderen Maßnahmen zur Vorbeugung oder Schmerzlinderung beitragen können, um Ihre Bewegungsfreiheit trotz Arthrose neu zurückzugewinnen oder zu erhalten.

Alles über Arthrose in Finger- und Handgelenk:

Was genau ist die Arthrose in den Hand- und Fingergelenken?

Welche Gelenke sind bei einer Fingerarthrose betroffen?

  • Fingerendgelenke
  • Fingermittelgelenke
  • Fingergrundgelenke
  • Daumensattelgelenk

Welche Gelenke sind bei der Arthrose im Handgelenk betroffen?

  • Körpernahe Handgelenke (Speiche & Kahnbein)
  • Gelenk zwischen Elle und Speiche (am Übergang zur Hand)

Weitere Gelenke der menschlichen Hand wie das Fingergrundgelenk sowie Mond- und Kahnbein können im steigenden Alter von einer größeren Abnutzung betroffen sein und eine Arthrose entwickeln. Sind die Finger bis hinunter zum Daumensattelgelenk getroffen, wird von einer Fingerarthrose gesprochen, in allen anderen Fällen handelt es sich um eine Handgelenksarthrose.

Arthrose bezeichnet vor allem die Abnutzung der dämpfenden und flexiblen Knorpelschicht der Gelenke. Diese Schicht ermöglicht die Funktionalität und Bewegungsfreiheit unserer Finger und Hände, wie eine Art Schmiermittel. Sie verhindert, dass Knochen auf Knochen reibt. Meistens nimmt der Verschleiß großer und kleiner Gelenke und des Gelenkknorpels ab dem 50sten Lebensjahr zu. Dennoch ist eine Fingerarthrose keine unausweichliche Alterserscheinung, der man nicht vorbeugen oder deren Fortschritt man nicht zumindest verlangsamen oder lindern kann. Das funktioniert im Anfangsstadium einer Handarthrose vor allem durch regelmäßige Bewegung. Deshalb steht bei der Wobenzym Enzymtherapie die Schmerzlinderung durch die Bekämpfung der Entzündung im Fokus, um Bewegung und vorbeugende Finger- und Greifübungen bei Arthrose zu erleichtern und damit das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen.

Ohne jeden Zweifel sind die Hände und insbesondere ihre Finger unsere wichtigsten Werkzeuge. Wie häufig und vielseitig wir sie tagtäglich einsetzen, begreifen wir allerdings in der Regel erst, wenn ihnen plötzlich einiges an Kraft und Beweglichkeit fehlt – wir also buchstäblich schlechter und häufig nur unter Schmerzen greifen, zupacken oder schwere Dinge halten können. Selbst das simple Öffnen eines Schraubverschlusses, das Auswringen eines Putzlappens oder das Anbringen einer Wäscheklammer wird manchmal zur schwer lösbaren Aufgabe, wenn sich in den Fingergelenken oder dem Handgelenk Verschleiß bemerkbar macht, d. h. eine Arthrose ausgebildet hat. Wer sich dann die Beweglichkeit erhalten möchte, sollte bereits bei den ersten Warnsignalen reagieren. Unbehandelt wird eine Fingerarthrose oder Handarthrose immer schlimmer. Aber bestimmte Übungen für Hand- und Fingergelenke sowie eine ausgewogene Ernährung bei Arthrose können helfen, den weiteren Verschleiß zu verlangsamen.

Verschiedene Formen der Arthrose in Hand- und Fingergelenken

In der Regel sind mehrere Gelenke einer Hand vom Gelenkverschleiß betroffen (Polyarthrose). Ihr Knorpel nutzt sich im Verlauf der Erkrankung zunehmend ab und verliert so seine Funktion als Polster bzw. Stoßdämpfer zwischen den Gelenkknochen – schlimmstenfalls bis schließlich Knochen auf Knochen reibt. Reizt zudem noch Abrieb vom beschädigtem Knorpel den Knochen oder die empfindliche Gelenkinnenhaut, entstehen schnell Entzündungen. Sie verschärfen die ohnehin heikle Situation vor allem durch Schwellungen und erhebliche Schmerzen.

Eine fortgeschrittene Finger- und Handgelenksarthrose geht in der Regel mit einer schmerzhaften Einschränkung der Gelenkfunktion und Bewegungsfreiheit einher. Damit beginnt eine Abwärtsspirale, denn durch die Bewegungsschmerzen schonen wir die Hände und Finger umso öfter. Dadurch werden sie aber schlechter durchblutet, und die Entzündungen, die durch den Abrieb des Knorpels entstehen können, heilen schlechter ab, und die Knorpelschicht wird dann noch schneller abgebaut.

Eine Polyarthrose der Fingergelenke oder des Handgelenks befällt vor allem Frauen mittleren Alters. Rund 90 Prozent der Patienten mit Fingerarthrose sind weiblich. Das Wort Polyarthrose beschreibt dabei, dass mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen sind. Man spricht in diesem Fall auch von einer Fingerpolyarthrose

  • Von der Heberden-Arthrose werden Fingerendgelenke befallen. Hier können sich im Spätstadium durch Auswüchse der Knochen äußerlich sichtbare Verdickungen an den Fingern, die „Heberden-Knoten“, bilden.
  • Die Bouchard-Arthrose zeigt sich an den Fingermittelgelenken, hier sind ebenfalls sichtbare knöcherne Verdickungen ("Bouchard-Knoten") möglich.
  • Rhizarthrose ist der Fachbegriff für einen Verschleiß im Sattelgelenk des Daumens / Daumensattelgelenk.
  • Darüber hinaus gibt es die Handgelenksarthrose. Sie ist allerdings selten und entsteht im Unterschied zu den zuvor genannten Formen häufig infolge einer Verletzung, Überlastung oder rheumatoiden Arthritis.

Es wird zwischen der primären und sekundären Arthrose unterschieden. Die primäre Handarthrose oder Fingerarthrose ist in erster Linie auf die Alterung des Körpers zurückzuführen und hat ansonsten keine direkten Auslöser oder Ursachen. Die sekundäre Arthrose kann auch in früheren Lebensjahren eintreten und wird mit konkreten Auslösern in Verbindung gebracht. Zu diesen gehören:

  • Verletzungen, z. B. durch Unfälle oder beim Sport (häufig beim Handballspiel oder auch der bekannte „Skidaumen“)
  • permanente Überlastung der betroffenen Gelenke
  • Erkrankungen, z. B.  Osteoporose oder auch Gicht

Anders als bei sonstigen Arthrosen wird die Abnutzung in den Fingergelenken überwiegend nicht durch übermäßige Anstrengungen oder Verletzungen ausgelöst. Fast immer handelt es sich um sogenannte "primäre Arthrosen", d. h. solche, deren Ursache nicht ganz klar ist. Allerdings scheinen Erbanlagen und hormonelle Faktoren eine wichtige Rolle zu spielen. Dies würde auch erklären, warum die Fingerarthrose vor allem eine Frauenkrankheit ist: Etwa 90 Prozent der Patienten mit Fingerarthrose sind weiblich, und viele erkranken in oder nach den Wechseljahren. Andere Grunderkrankungen, unter anderem die rheumatoide Arthritis oder auch die Gicht, münden gelegentlich ebenfalls in einen Verschleiß von Fingergelenken. Im Vordergrund stehen bei diesen beiden Krankheiten jedoch entzündliche Prozesse, die mit der Zeit zunehmend die Gelenke zerstören.

Die Handgelenksarthrose ist häufiger eine sekundäre Arthrose, da sie öfter im Zusammenhang mit Rheuma oder als Folge von Knochenbrüchen auftritt.

Unabhängig vom Auslöser sollte ein Arzt feststellen, ob es sich um eine echte Arthrose handelt oder andere Krankheiten und Symptome die Gelenkschmerzen als Nebeneffekt auslösen. 

Typische Symptome der Hand- und Fingergelenksarthrose?

Wie jede Arthrose verläuft die Erkrankung der Finger oder Handgelenke schleichend, nicht bei jedem Betroffenen ist der Verlauf gleich. Abhängig von der Belastung der Hände und Finger im Laufe des Lebens tritt die Arthrose in vielen Fällen zunächst einseitig auf. Betroffene klagen über Schmerzen in den entsprechenden Gelenken, die vom plötzlichen Stechen oder Pochen bis zu einem dumpfen, dauerhaften Schmerzgefühl reichen können. Vor allem morgens empfinden Betroffene die Finger als steif. Häufig kommen Schwellungen hinzu und das Ballen einer Faust fällt schwer. Darauf folgen dann meistens Schmerzen bei Bewegungen, später dann auch beim Ruhen. Insgesamt nimmt also die Beweglichkeit der Hand- und Fingergelenke ab. Wenn die phasenweise auftretenden Schwellungen zusätzlich gerötet und überwärmt sind, spricht man von einer aktivierten Arthrose.

Symptome der Fingerarthrose erkennen:

  • Am Anfang: steife Finger am Morgen / Ballen der Faust fällt schwer
  • Darauf folgen pochende und stechende Schmerzen bei Bewegung
  • Später verspürt man häufig auch Schmerzen beim Ruhen
  • Aktivierte Arthrose: es treten Schwellungen auf und die Gelenke sind gerötet und überwärmt
  • Arthrose am Daumensattelgelenk (Rhizarthrose): Kraftverlust der Hand, Schmerzen bei Alltagsarbeiten wie dem Öffnen von Flaschen oder Schraubverschlüssen; Instabilität des Daumengelenks und fühlbare Osteophyten, außerdem Schmerzen beim Greifen
  • Handgelenksarthrose: häufig Folge von Knochenbrüchen oder klassischem Rheuma – häufig Schmerzen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit beim Beugen, Strecken und Umdrehbewegungen der Hand

In welchem Umfang die Veränderungen der Gelenke für Schmerzen sorgen, ist nicht durch bildgebende Verfahren wie Röntgenbilder erkennbar. So kann eine Röntgenaufnahme nur geringe Abänderungen in der Gelenkstruktur in Hand und Finger zeigen, der Betroffene aber trotzdem unter erheblichen Schmerzen leiden. Schon im Frühstadium kann es daher sinnvoll sein, Maßnahmen zur Linderung zu ergreifen; beispielsweise unterstützt hier die Enzymtherapie von Wobenzym.

Anders als bei anderen Arthrosen ist die Fingergelenksarthrose mit der Bildung kleiner Knötchen an den betroffenen Gelenken verbunden. Diese sogenannten Mukoid-Zysten können im Laufe des Alters mit steigenden Gelenkschmerzen anwachsen, die Flüssigkeit kann sich im Endstadium auch seitlich um die Gelenke und Knochen ansammeln. Im schlimmsten Fall verschieben sich Knochen und Fingergelenke.

Was sind typische Ursachen der Arthrose in Hand- und Fingergelenken?

Die häufigste Ursache für die Ausbildung einer Hand- oder Fingergelenksarthrose wurde bereits genannt: Der fortschreitende Verschleiß im Alter. Dies bedeutet nicht, dass jeder Mensch mit steigendem Alter drohenden Gelenkschmerzen hilflos ausgeliefert ist. Treten die Schmerzen in den Hand- und Fingergelenken häufig erstmals zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf, können andere Ursachen die Ausbildung der Schmerzen beschleunigen oder verzögern.

So spielen genetische Faktoren in der Ausbildung von Gelenkerkrankungen eine große Rolle. Wenn bereits die Eltern oder Großeltern mit steigendem Alter von Gelenkschmerzen an verschiedenen Körperteilen betroffen waren, ist ein höheres Risiko für die nächste Generation gegeben. Umso wichtiger ist hier, frühzeitig gegenzusteuern und nicht durch ungesunde Verhaltensweisen die Ausbildung der Arthrose zu fördern.

Zu gelenkschonenden Verhaltensweisen gehören die richtige Ernährung sowie der Verzicht auf gesundheitsschädliche Handlungen und Risiken wie das Rauchen. Eine umfassende Versorgung mit Vitaminen und anderen Nährstoffen ist wichtig, um dem Körper über Jahrzehnte hinweg bei der natürlichen Regeneration zu helfen.

Letztlich ist ein schonender Umgang mit den Handgelenken wichtig. Zwar müssen diese nicht wie die Hüft- oder Kniegelenke eine große Masse an Körpergewicht tragen, trotzdem bewegen Hände und Handgelenke häufiger schwere Lasten. Dies sollte gelenkschonend und vorsichtig erfolgen, um die Abnutzung der Gelenke nicht zu provozieren oder die Entwicklung einer Arthrose zu beschleunigen.

Für die Abklärung einer Finger- oder Handgelenksarthose ist die fachkundige Diagnose durch einen Arzt unverzichtbar. Dieser wird sich sämtliche Gelenke der Hand in Ruhe anschauen und durch Abtasten versuchen, die Auslöser der Schmerzen zu ermitteln. Beispielsweise kann es neben dem Gelenkverschleiß mit Abnutzung der Knorpel zu einer Schleimbeutelentzündung gekommen sein. Dieser natürliche Puffer sorgt für ähnliche Schmerzen und Beschwerden, wenn er entzündet ist. Er wird jedoch anders behandelt und die Therapie kann nach wenigen Tagen oder Wochen für ein vollständiges Abklingen der Gelenkschmerzen sorgen. Sind die Schmerzen hingegen eindeutig auf eine Arthrose zurückzuführen, der ein Verschleiß der Gelenke zugrunde liegt, ist dieser Effekt nicht mehr umkehrbar.

Für eine genaue Diagnose wird der Arzt umfassende Fragen stellen, beispielsweise ob Gelenkschmerzen von direkten Familienmitgliedern her bekannt sind, und ob bestimmte Lebensumstände das Ausbilden der Schmerzen fördern können. Bildgebende Verfahren helfen außerdem bei einer präzisen Ermittlung der Erkrankung, beispielsweise:

  • Röntgen
  • Computertomographie (CT)
  • Kernspin/Magnetresonanz (MRT)
  • Ultraschall

Je nach Verfahren kann der Arzt einen zusätzlichen Blick auf Sehnen, Bänder und andere Teile der Hand werfen. Eventuell sorgt nicht nur die Arthrose für Schmerzen, vielmehr können Fehlhaltungen und Überlastungen zu anderen Erkrankungen geführt haben. Während sich der altersbedingte Gelenkverschleiß nicht mehr rückgängig machen lässt, ist die Behandlung der Sehnen und Bänder durch Schonung, Medikamente und mehr möglich. Für die Arthrose selbst sollte das Verhindern eines Fortschreitens der Krankheit im Vordergrund stehen. Hierfür ist beispielsweise die unterstützende Enzymtherapie mit Wobenzym die richtige Wahl.

Durch Blutuntersuchungen oder einer Analyse der Gelenkflüssigkeit lassen sich außerdem Stoffwechselerkrankungen wie Kristallopathien (Gicht, etc.) als Ursache ausschließen.

Nicht nur für Finger und Handgelenke gilt: Wer frühzeitig beginnt, mit seinen Gelenken pfleglich umzugehen, wird die Ausbildung einer Arthrose verhindern oder zumindest deutlich hinauszögern können. Die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung ist Bewegung.

Auf den ersten Blick erscheint dies unlogisch, da eine häufige Bewegung der Gelenke ihren Verschleiß zu fördern scheint. Das Gegenteil ist der Fall: Durch die regelmäßige Bewegung wird der Körper zu einer umfangreichen Produktion natürlicher Gelenkflüssigkeit angeregt. Diese verhindert als natürlicher Puffer, dass Gelenke und Knorpel aneinander reiben und hierdurch einem physischen Verschleiß unterliegen. Die Bewegung der Finger und Handgelenke im Alltag ist durch viele Handgriffe bereits gegeben. Wichtig ist deshalb, Bewegungen bewusst und gezielt auszuführen, damit es nicht zu Fehlstellungen und Überlastungen mit einem größeren Verschleiß kommt.

Die Bewegung sollte aufrechterhalten werden, selbst wenn eine Arthrose in einem Frühstadium vorliegt. Zwar sind manche Übungen mit Gelenkschmerzen verbunden, diese können dennoch die Beweglichkeit der Gelenke fördern und einer Versteifung oder sonstigen Einschränkungen vorbeugen. Wichtig ist, dass die Übungen für Finger und Handgelenk mit einem Arzt oder Physiotherapeuten abgesprochen werden. Ansonsten kann ein falsches Training den Verschleiß der Gelenke in Fingern und Handgelenken fördern.

Bei Gelenkschmerzen aller Art wird außerdem gerne mit Kälte und Wärme gearbeitet. Wärme fördert die Durchblutung in den Gelenken und kann deshalb Schmerzen und sonstige Beschwerden lindern. Auf Wärme oder Hitze sollte verzichtet werden, wenn die Schmerzen akut sind und in Verbindung mit einer Entzündung der Gelenke oder Schleimbeutel stehen. In diesem Fall ist Kühlen die bessere Wahl, um den Effekt der Entzündung zu hemmen und den Gelenken bei der natürlichen Erholung und Regeneration zu helfen.

Doch auch wenn die Fingerarthrose und Handarthrose häufig eine altersbedingte Primärarthrose ist, kann man durch gezielte Entlastung der Finger- und Handgelenke dennoch einer Arthrose vorbeugen.

Entlastung der Hand- und Fingergelenke zur Vorbeugung:

  • Schwere Lasten nicht einseitig und nur mit Griff tragen, um Knorpelüberbelastung zu vermeiden. Außerdem verletzt schwere Last bei gestreckten Fingern Knorpel und Gelenke.
  • Wenn die Fingerarthrose bereits diagnostiziert wurde, sollten Betroffene Auswringbewegungen vermeiden.
  • Aufsteckklammern statt Wäscheklammern verwenden.
  • Daumengelenk bei schwerer Arbeit mit Tape schützen, indem man seine Bewegungsfreiheit einschränkt. Das schützt besonders gut vor einer Arthrose im Daumensattelgelenk.
  • Beim Kartenspielen einen Halter verwenden, statt die Karten stundenlang frei in der Luft zu halten.

Behandlung – wann ist eine Operation bei der Handarthrose sinnvoll?

Wie bei anderen Gelenkschmerzen ist eine Operation am Handgelenk die letzte Option. Sie wird in wenigen Fällen von Ärzten als unausweichlich angesehen und häufiger vom Betroffenen angeregt, um die Lebensqualität zu steigern. So kann beispielsweise eine sehr starke Abnutzung des Handgelenks dafür sorgen, dass die Stabilität der Hand nicht mehr gegeben ist und ein sicheres Bewegen oder Greifen ausbleibt. Hier kann es helfen, sich für eine Versteifung des Gelenks durch eine Operation zu entscheiden.

Am häufigsten findet der operative Eingriff am Daumensattelgelenk statt. Der Daumen ist das Gegengelenk zu den anderen vier Fingern und macht ein sicheres Greifen und Fassen erst möglich. Durch die Stabilisierung des Gelenkes mit einer Platte bzw. Schraube erhält der Daumen eine größere Starrheit und Stabilität, damit das natürliche Greifen und Halten nicht beeinflusst wird. Im Rahmen des Eingriffs lässt sich nicht verhindern, dass der Daumen etwas von seiner Länge einbüßt. Anfänglich wird aber vor allem eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) vorgenommen, wobei entzündetes Gewerbe entfernt und die Gelenkfläche geglättet wird. Auch kann eine Resektions-Suspensionsplastik vorgenommen werden, bei der einer von den acht Handwurzelknochen entfernt wird, in der Regel der große Vieleckknochen. In die Lücke wird dann ein Sehnenstreifen aus Teilen der Daumenabspreizsehne zur Stabilisierung eingesetzt.

Bei der Handgelenksarthrose macht häufig eine teilversteifende Maßnahme Sinn, um die Schmerzen zu lindern. Gelegentlich werden auch hier, ähnlich wie beim Daumensattelgelenk, einzelne Handwurzelknochen entfernt.

Das Ziel der anfänglichen Behandlung lautet aber primär: Schmerzen lindern, Beweglichkeit verbessern und erhalten, um den Gelenkverschleiß zu verlangsamen. Bevor es zu einem solchen Extremfall kommt, dass eine Operation notwendig wird, ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit der Finger- oder Handgelenksarthrose zu befassen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Mit täglichen Handübungen und dem bewussten Vermeiden des Tragens von schweren Lasten wird bereits ein erster, wertvoller Beitrag geleistet. Auch andere Maßnahmen wie die Enzymtherapie mit Wobenzym sollten unterstützend eingesetzt werden.

Sobald die Arthrose im Finger diagnostiziert wurde, sollten Betroffene damit beginnen, Überanstrengungen und Fehlbelastungen zu vermeiden. Auch eine Ergotherapie kann sinnvoll sein, die einem vermittelt, welche Arten von Belastungen und welche Handgriffe die Gelenke besonders stark belasten und was man stattdessen tun sollte.

Weitere Möglichkeiten & Hilfsmittel zur Behandlung:

  • Griffverstärkungen von Stiften oder Besteck
  • Eine Schiene kann Schmerzen bei der Arthrose im Daumensattelgelenk reduzieren

Heilbar sind Fingergelenksarthrosen leider nicht. Die Behandlung zielt zunächst darauf ab, Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu unterbinden. Denn nur bei weitgehender Beschwerdefreiheit kann der Patient aktiv Bewegungsübungen durchführen, die seine Fingergelenke gezielt kräftigen und deren Funktion erhalten. 

Zur Bekämpfung akuter Entzündungen und Schmerzen werden neben Kälteanwendungen meist Medikamente eingesetzt, vor allem nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR). Sind die Entzündungen so nicht beherrschbar, kann Kortison ins Gelenk injiziert werden. Dies sollte wegen der Nebenwirkungen jedoch genau abgewogen werden. Treten Schmerzen ohne Entzündung auf, haben sich Wärmeanwendungen bewährt.

Die Enzymtherapie mit Wobenzym bietet sich als unterstützende Maßnahme an. Ihr Vorteil: Statt Schmerzen lediglich zu unterdrücken, beschleunigt sie den an sich heilsamen Entzündungsprozess, lässt ihn effektiver und schneller ablaufen. Sie beseitigt damit schließlich die eigentliche Ursache der Beschwerden. Eine echte Erlösung für die zuvor geplagten Gelenke!

Übrigens: Eine vergleichende Meta-Analyse zeigt, dass Wobenzym bei arthrosebedingten Schmerzen im Kniegelenk genauso wirksam ist wie hoch-dosiertes Diclofenac. Es war jedoch weit besser verträglich als dieses sehr häufig verwendete NSAR.

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