Arthrose im Fuß erkennen & behandeln – Verschleiß der Fußgelenke & Fußwurzel

Knapp 100 Gelenke hat der menschliche Körper. Manche sind im Laufe des Lebens einem größeren Verschleiß ausgesetzt als andere. Oft in Mitleidenschaft gezogen werden unter anderen die Fußgelenke, z. B. die Gelenke der Fußwurzel, das Großzehengrundgelenk (der bekannte „Hallux“) und das Sprunggelenk, welche über Jahrzehnte hinweg den Körper tragen und Belastungen wie ein Stoßdämpfer abfedern müssen. Intensives Sporttreiben oder jahrelanges Übergewicht steigern die Belastung des Sprunggelenks und der Fußwurzel zusätzlich und führen mit steigendem Lebensalter zu einem weit verbreiteten Phänomen – der Ausbildung einer Fußarthrose. Die häufigsten Formen und betroffenen Bereiche von Arthrose im Fuß sind:

Bei einer Fußarthrose bildet sich die schützende Knorpelschicht zurück, welche die einzelnen Knochen und Gelenke voneinander trennt. Dadurch werden Belastungen zunehmend ungleichmäßig auf die Gelenke verteilt und schlechter gedämpft. Wenn keine Knorpelschicht mehr vorhanden ist, reiben die Knochen und Gelenke direkt aneinander. Es kommt zu Entzündungen, Knochenveränderungen, eingeschränkter Bewegungsfreiheit und starken Schmerzen. Dies kann entweder altersbedingt (primäre Arthrose) oder aber auf Unfallverletzungen, Übergewicht und Fehlbelastungen zurückzuführen sein (sekundäre Arthrose). Da gerade steife Fußgelenke unsere gesamte Bewegungsfreiheit enorm einschränken, ist es umso wichtiger, Symptome für eine Arthrose im Fuß rechtzeitig zu erkennen, zu behandeln und die Schmerzen effektiv zu lindern. Denn Bewegung ist die beste konservative Therapie gegen das Fortschreiten einer Arthrose, auch wenn sie nicht geheilt werden kann.

Wir zeigen Ihnen die Symptome und Ursachen der Arthrose in den Fußgelenken und wie Sie mit der Enzymtherapie von Wobenzym und anderen Therapie-Maßnahmen die Behandlung unterstützen können, um die Schmerzen zu lindern und wieder mehr Bewegungsfreiheit zu haben. Ebenso zeigen wir, wie man einer Arthrose in Fuß, Knöcheln & Zehen möglichst lange vorbeugen kann. Was genau Arthrose und Arthritis allgemein sind, damit beschäftigen wir uns im allgemeinen Artikel zum Thema noch ausführlicher.

Infos über Arthrose im Fuß:

Häufigste Ursachen der primären Formen einer Fußarthrose

Gut zu Fuß zu sein, ist für jeden von uns wichtig, im Beruf wie im Privatleben. Dabei machen wir es diesen meist beanspruchten Teilen unseres Körpers nicht leicht. Im Leben gehen wir im Schnitt um die 200 Millionen Schritte – und bereits beim lässigen Joggen muss ein Fuß bei jedem Tritt ungefähr das Dreifache des Körpergewichts seines Besitzers tragen. Zusätzlich sind die Fußgelenke diversen Risikofaktoren ausgesetzt, die ihren Verschleiß (Arthrose) fördern. Dazu gehören z. B. Überlastungen, etwa durch nicht korrigierte Gelenkfehlstellungen, Verletzungen oder Unfälle, falsches Schuhwerk, Übergewicht, regelmäßige einseitige Bewegungsabläufe oder langes Stehen. Auch Bewegungsmangel und das zunehmende Alter spielen eine Rolle. Daneben setzen Erkrankungen wie Gicht und rheumatoide Arthritis den Fußgelenken oft enorm zu. Um unsere Möglichkeit zur freien Fortbewegung möglichst lange zu erhalten, ist es wichtig, erste Anzeichen und Symptome von Arthrose im Fuß rechtzeitig zu erkennen, zu behandeln und Ursachen schnellstmöglich abzuklären.

Eins ist bei einer Arthrose, egal welcher Ursache, immer gleich: Die Abnutzung im Gelenk geht immer vom Knorpel aus. Ist der gesund, liegt er als prallelastischer Puffer zwischen den Gelenkknochen. Er federt Stöße ab und verteilt einwirkenden Druck. Bei einer Arthrose verliert der Knorpel an Elastizität, wird spröde und reißt ein. Seine Zellen sterben ab, er wird immer dünner. Der Gelenkspalt verschmälert sich durch den Schwund immer mehr – bis schlimmstenfalls Knochen auf Knochen reibt. Soweit sollte es nicht kommen. Bereits bei ersten verdächtigen Beschwerden im Fuß, vor allem Schmerzen, ist der Gang zum Arzt ratsam. Er wird Therapien empfehlen, die dem Fortschreiten der Arthrose entgegenwirken. Anfangs gelingt das häufig noch durch konservative Maßnahmen wie das Tragen von orthopädischen Einlagen oder speziellen Abrollhilfen sowie eine Physiotherapie. Später sind oft Eingriffe zur Abtragung von Gewebe oder sogar Operationen zur Implantation einer Prothese nötig.

Oft handelt es sich bei der Arthrose im Fuß, vor allem der Sprunggelenksarthrose, dem Hallux rigidus (Großzehengrundgelenk) und der Fußwurzelarthrose, um eine sekundäre Arthrose. Sie ist also nicht immer auf die altersbedingte und somit zunehmend langsamere Regeneration und entsprechende Rückbildung der Knorpelschicht zurückzuführen (primäre/idiopathische Arthrose), sondern häufig auf altersunabhängige Ursachen und äußere Faktoren, wie Übergewicht, Fehlbelastungen/Überbelastungen und Verletzungen. Vor allem Frauen zwischen 50 und 60 Jahren sind aber auch oft idiopathisch (ohne äußere Ursache) von der Fußwurzelarthrose betroffen. 

Häufigste Ursachen einer Arthrose im Großzehengrundgelenk (Hallux ridigus)

  • Fehlstellungen, vor allem ein sog. „Plattfuß“ oder Fehlstellungen nach Lähmungen
  • Stoffwechsel- und Wachstumsstörungen
  • Fehl- und Überbelastung durch falsches Gehen/ Abrollverhalten oder Übergewicht
  • Mangelhaftes Schuhwerk, das nicht die passende Passform für den Fuß hat
  • Abflachung des Fußlängsgewölbes
  • Pronation – ein Einknicken des Fußes zur Innenseite

Auch bei der Arthrose im Grundzehengrundgelenk kommt es zu einer Verkleinerung des Gelenkspalts durch die Rückbildung des Knorpels. Die Gelenkflächen beginnen schließlich zu verknöchern, und so können zusätzlich schmerzhafte Entzündungen entstehen (Synovitis). Schließlich schränkt der Hallux ridigus die Bewegungsfreiheit des Großzehengrundgelenks stark ein, bis der Gelenkspalt vollständig verknöchert ist und das Gelenk schließlich vollkommen versteift. 

  • Rheumatische Erkrankungen
  • Sprunggelenksfraktur (oberes Sprunggelenk)
  • Fersenbeinfraktur (unteres Sprunggelenk)
  • Bänderinstabilität, nach Dehnung oder Bänderriss
  • Bluterkrankheit (Hämophilie)
  • Hämochromatose (Stoffwechselerkrankung, die zu erhöhten Eisenwerten im Blut führt)
  • Talusfraktur und die daraus entstehenden Stufen in der Gelenkfläche des Sprunggelenks

Vor allem die Sprunggelenksarthrose entsteht häufig auch bei jüngeren Patienten, z. B. als Folge einer Bänderdehnung oder eines Bänderrisses im Außenband. Dies führt zu Störungen durch Fehlbelastungen des Sprunggelenks, und mitunter eben auch zu Knorpelschäden, bis hin zur kompletten Versteifung des Sprunggelenks.

Typische Symptome – Arthrose im Fuß erkennen

Seine gute Beweglichkeit verdankt der Fuß mehreren gelenkigen Verbindungen. Am häufigsten von einer Arthrose betroffen sind das obere Sprunggelenk, das Großzehengrundgelenk, die Fußwurzel- und die Rückfußgelenke. Schon ihr Verschleiß an sich kann heftige Schmerzen verursachen, vor allem bei größeren Anstrengungen oder wenn die Patienten nach einer etwas längeren Ruhepause schnell mal eine Runde drehen wollen. Noch mehr tut es allerdings weh, wenn sich infolge von Reizungen im Gelenk eine aktivierte Arthrose bzw. Arthritis entwickelt, die zu Gelenkentzündungen und einer Degeneration der dämpfenden und als Gelenk-Schmiermittel fungierenden Knorpelschicht führt. In diesem Fall ist an Gehen mitunter kaum noch zu denken. Das Gelenk ist geschwollen, gerötet und schmerzt bei jedem Tritt. Höchste Zeit, zu handeln, denn eine Entzündung begünstigt immer einen weiteren Knorpelabbau.

Gerade die Schmerztherapie ist bei der Fußarthrose sehr wichtig, denn eine der effektivsten Vorbeugungen gegen einen weiteren Knorpelabbau ist die Bewegung. Doch die Schmerzen durch die Arthrose verhindern dies, weshalb man auch vom Arthrose-Teufelskreis spricht. Erst die Bewegung sorgt dafür, dass der schützende Gelenkknorpel ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Daneben stabilisiert nur der rege Wechsel von Be- und Entlastung die Muskulatur, die unsere Gelenke wie ein Korsett stützt. Daher sollte jeder Patient mit Problemen im Fußgelenk möglichst schnell wieder in die Gänge kommen. Das kann und sollte er jedoch erst tun, wenn er die Entzündung und die Schmerzen los ist. Dabei leisten die Enzyme in Wobenzym wertvolle Hilfe.

Die Arthrose im Fuß zeichnet sich durch eine Reihe von Symptomen aus, die einzeln oder in Verbindung miteinander auftreten können. Um von einer Arthrose im Fuß zu sprechen, müssen nicht alle Symptome eintreten. Oft sind es unspezifische Gelenkschmerzen, weshalb man unbedingt durch einen Arzt abklären lassen sollte, welche Fußgelenke konkret betroffen sind. Zu den wichtigsten Symptomen einer Fußwurzelarthrose gehören:

Symptome einer Arthrose im Fußgelenk/Fußwurzelarthrose:

  • Schmerzen auf der Fußoberseite/Fußrücken bei jedem Schritt
  • Schmerzen beim Aufsetzen und Abrollen des Fußes
  • Druckschmerzen bei Berührung der Fußoberseite
  • Nächtliche Schmerzen mit oder ohne steifes Gefühl
  • schmerzhaftes Anlaufen nach langem Sitzen
  • höhere Wetterfühligkeit im Fuß
  • Ausweichbewegung über Ferse oder Außenseite des Fußes
  • Stechende Schmerzen beim Abrollen
  • Schmerzen während und nach kontinuierlicher Belastung, z. B. beim Spazierengehen
  • Bei Röntgenuntersuchung: Osteophyten (Knochenwucherungen) und Gelenkspaltverengungen

Auch ein Wärmegefühl, Schwellungen oder generell ein unangenehmes Gefühl an Fußsohle und Oberseite lassen Experten die Fußgelenke näher untersuchen. Die Symptome können sowohl während alltäglicher Belastung als auch nachts auftreten. Wichtig ist die Abgrenzung der Fußwurzelarthrose zu anderen Gelenkbeschwerden, die den gesamten Bewegungsapparat des Menschen betreffen können. Um das Fortschreitens einer Fußwurzelarthrose zu verhindern, ist es sehr wichtig, sich weiterhin regelmäßig zu bewegen, denn nur dadurch erreicht der Betroffene eine gute Durchblutung der Knorpelschicht, was die Rückbildung verlangsamt. Durch eine Reduktion der Entzündung und der damit einhergehenden Schmerzen können die Enzyme in Wobenzym die Bewegungstherapie einer Arthrose im Fuß unterstützen.

Die Sprunggelenksarthrose und der Hallux ridigus unterscheiden sich in der Symptomatik von der Fußwurzelarthrose, und die Anzeichen sind teilweise etwas spezifischer.

Spezifische Symptome einer Sprunggelenksarthrose:

  • Geschwollenes Sprunggelenk
  • Fehlstellung des Sprunggelenks
  • Schonhaltung/Hinken
  • Schmerzen können in Fuß und Unterschenkel ausstrahlen
  • Starke stechende Schmerzen bei Kippbewegungen, z. B. beim Fortbewegen auf unebenem Untergrund

Eine Arthrose im Sprunggelenk äußert sich in einer Vielzahl spezifischer Schmerzen, die von Stadium zu Stadium der Sprunggelenksarthrose variieren. Zu Beginn ist es meistens nur ein gelegentliches Ziehen im Sprunggelenk. Dazu können teilweise tiefsitzende Schmerzen kommen. Im weiteren Verlauf der Arthrose nehmen die Schmerzen zu und treten regelmäßiger auf. In der Folge wird die Belastung des Sprunggelenks vermieden, was zu Fehlbelastungen anderer Fußgelenke führen kann. Das Gewebe um das Sprunggelenk verliert seine natürliche Form und schwillt an.

Typisch sind wie bei jeder Arthrose auch die sog. Anlaufschmerzen nach dem Aufstehen. Die ersten Schritte sind sehr schmerzhaft, bis das Gelenk sozusagen aufgewärmt ist und man sich eingelaufen hat.

Spezifische Symptome eines Hallux rigidus:

  • Schwellung und Rötung des Großzehengrundgelenks
  • Mehr Beschwerden bei kalten Temperaturen
  • Folgebeschwerden an Knie- und Hüftgelenk, da eine Fehlbelastung erfolgt
  • Schuhe passen nicht mehr
  • Schmerzen im Großzehengrundgelenk
  • Steifer großer Zeh, was zu Problemen beim Gehen und Abrollen führt

Das Gefühl, dass die Schuhe immer enger werden, sowie die Folgeschäden an Knie und Hüfte durch die entsprechende Fehlbelastung/Schonhaltung, sind sehr spezifisch – vor allem im Zusammenhang mit einem bereits geschwollenen oder schmerzenden Großzehengrundgelenk oder einer Steifheit der großen Zehe beim Gehen.

Diagnose & Untersuchung durch einen Arzt

Wie bei vielen Gelenkerkrankungen wird bei der Fußwurzelarthrose zunächst nach dem Ausschlussprinzip gearbeitet. Schmerzen in den Gelenken können ein begleitendes Symptom von Stoffwechselerkrankungen sein. Auch Gicht und andere Krankheitsbilder verursachen ähnliche Schmerzen in den Füßen, ebenso wie Schleimbeutelentzündungen und Sehnenganglien. Durch ein Abtasten der betroffenen Körperstellen und die Analyse von Urin oder Blut kann der Arzt solche Auslöser ausschließen, genauso wie Brüche und andere Formen von Verletzungen. Er nimmt also zunächst, zusätzlich zum Arzt-Patienten-Gespräch, eine Differentialdiagnose vor.

Patienten mit Fußwurzelarthrose haben häufig geschwollene Fußgelenke mit stark ziehenden Schmerzen, außerdem Vorfußschmerzen oder Schmerzen am Sprunggelenk. Hinzu kommen manchmal Unterschenkelschmerzen, aufgrund der Fehlbelastung durch die automatisch eingeleitete Schonhaltung.

Eine typische Ursache für Schmerzen an Gelenken ist neben der Arthrose vor allem die Schleimbeutelentzündung. Bei dieser sorgt nicht der Verschleiß des Gelenkes für die Schmerzen, sondern es gibt Probleme mit dem Schleimbeutel als Pufferschicht zwischen zwei oder mehr Gelenkknorpeln. Ein erfahrener Arzt erkennt das durch Abtasten des betroffenen Bereichs. Die Behandlung der Entzündung ist einfacher und nicht mit dem schleichenden Verschleiß im Alter wie bei der klassischen Arthrose gleichzusetzen.

Falls die genannten Untersuchungen nicht auf eine Schleimbeutelentzündung schließen lassen, liegt der Verdacht auf eine Arthrose nahe. Zur weiteren Abklärung kann eine klinische Untersuchung des Stands und der Gangbewegungen des Patienten erfolgen, um die betroffenen krankhaften Gelenkbereiche einzugrenzen. Hierbei wird auf Fehlstellungen und Ausweichbewegungen über die Ferse oder die Außenseite der Füße geachtet, um mögliche Auslöser und Ursachen einer Fußwurzelarthrose, wie bspw. einer Verletzung der Lisfranc-Gelenkreihe, zu identifizieren.

Für einen präzisen Blick auf die betroffenen Gelenke, eine zuverlässige Differentialdiagnose und eine Identifikation möglicher Osteophyten, so wie der Beobachtung von Knochenveränderungen und Knorpelschäden, sind verschiedene bildgebende Verfahren der beste Weg, beispielsweise:

  • Ultraschall – hier werden vor allem Veränderungen an der Gelenkkapsel und Schwellungen der betroffenen Fußgelenke untersucht
  • Röntgen – hier können zwei weitere Haupt-Anzeichen für Arthrose erkannt werden: verengte Gelenkspalten und Osteophyten
  • CT & SPECT (Einzelphotonen-Emissionscomputertomografie) – diese Verfahren werden vor allem vor Operationen genutzt, um die betroffenen Fußwurzelgelenke genau einzugrenzen. So erlauben sie eine gezielte operative Therapie, die ausschließlich auf die tatsächlich von der Arthrose betroffenen Fußgelenke abzielt.
  • MRT (Magnetresonanztomographie/Kernspin-Tomographie)-Untersuchung – Abklärung anderer möglicher Ursachen für Arthrose-ähnliche Schmerzen, z. B. Sehnenerkrankungen oder Aussackungen der Sehnenhüllen (Sehnenganglien). Gleichzeitig können Spezialisten hier, anhand der Knorpelrückbildung bzw. des verengten Gelenkspalts, sehr gut das Stadium der Arthrose erkennen.

Eines oder mehrere dieser Verfahren zeigen dem Arzt den Zustand der Fußwurzel und können bei einer detaillierten Auswertung den voranschreitenden Verschleiß verdeutlichen. Die MRT ist die ideale Untersuchung, wenn es Zweifel bei der ersten Diagnose gibt. Durch dieses Verfahren wird ein besserer Blick auf Sehnen und Bänder möglich, die durch Verletzungen und andere Beeinträchtigungen für ähnliche Schmerzen wie bei einer Arthrose sorgen können.

Konservative Therapie & Behandlung der Fußarthrose

Am gängigsten ist im Bereich der konservativen Therapie wohl die unterstützende Schuh-Einlage. Diese kann so spezifisch angefertigt werden, dass im Falle einer Arthrose zwischen Mittelfußknochen und Fußwurzel lediglich das Mittelfußköpfchen weich gebettet wird, um somit die von der Arthrose betroffenen Fußwurzelgelenke zu entlasten.

Auch entsprechende Übungen und physiotherapeutisches Training zur Stabilisierung des Fußgewölbes bieten sich, je nach Stadium der Fußwurzelarthrose, sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung an. Fehlstellungen können auch durch entsprechende Übungen behandelt werden, wenn diese frühzeitig erkannt werden, bevor erste Knorpelschäden und Entzündungen auftreten.

Damit der Patient überhaupt mit der Therapie beginnen kann, wird häufig mit schmerzstillenden Mitteln gearbeitet, damit die dringend notwendige regelmäßige Bewegung der betroffenen Gelenke durchgeführt werden kann. Vor allem Injektionstherapien mit Hyaluronsäure können Symptome im Frühstadium einer Fußwurzelarthrose lindern, ebenso wie reizhemmende Mittel.

Bei den meisten Formen der Arthrose ist eine Behandlung bis zur kompletten Schmerzfreiheit nicht möglich. Es handelt sich um einen natürlichen Verschleiß der Gelenke, der durch das Alter eintritt. Allerdings gibt es Risikofaktoren, die für die Ausbildung der Fußwurzelarthrose und anderer Arthrosen bekannt sind. Diese Form der Vorbeugung sollte frühzeitig im Leben eingeleitet werden.

Fußwurzelarthrose vorbeugen

  • Bänderverletzungen und Brüche ausheilen lassen
  • Fehlstellungen frühzeitig behandeln und korrigieren lassen (Einlagen & Übungen)
  • Optimales Schuhwerk wählen (z. B. kein zu hoher Absatz)
  • Auf das richtige Abrollverhalten beim Gehen achten
  • Warnzeichen des Körpers vor Über- und Fehlbelastung beachten
  • Übergewicht vermeiden bzw. reduzieren

Der Fuß trägt das gesamte Körpergewicht eines Menschen, der Verschleiß der Gelenke hängt eng mit der über Jahre und Jahrzehnte zu tragenden Last zusammen. Die Vermeidung bzw. die Reduktion von Übergewicht ist ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung, was neben der Fußwurzel besonders für die Gelenke von Knie und Hüfte gilt. Ansonsten ist Bewegung der natürliche Schlüssel, um die Gelenke in Schwung zu halten und auf natürliche Weise dem Verschleiß vorzubeugen. Durch regelmäßige Bewegung wird die Produktion von Gelenkflüssigkeit angekurbelt, die als Puffer dient und einen frühzeitigen Abrieb der Knorpel verhindert.

Wobenzym unterstützt die Behandlung und Schmerztherapie

Um schmerzende Gelenke wieder besser beweglich zu machen, werden meist sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) eingenommen. Diese chemisch-synthetischen Medikamente unterdrücken die Entzündungen in den Gelenken der Fußwurzel, sodass die Schmerzen schwinden. Leider werden sie aber nicht von jedem Patienten gut vertragen, und mitunter entfalten sie sogar gravierende Nebenwirkungen.

Die natürlichen Enzyme in Wobenzym hingegen unterdrücken die Entzündung nicht nur. Sie stellen zusätzlich die Balance zwischen den entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Botenstoffen im Körper wieder her. Der heilsame Entzündungsvorgang kann so wesentlich schneller und effektiver ablaufen. Auf diese Weise bieten sie sogar eine echte Alternative zur Therapie mit NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika) oder können diese unterstützen. Eine neue Meta-Analyse* zeigt z. B., dass Wobenzym bei arthrosebedingten Schmerzen im Kniegelenk genauso wirksam ist wie hoch-dosiertes Diclofenac. Es ist jedoch viel besser verträglich als dieses gängige NSAR.*

Durch die Beschleunigung der Abheilung einer Entzündung und die Schmerzlinderung kann Wobenzym den Patienten mit Fußarthrose wieder mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen Das A und O bei jeglicher Form von Arthrose ist die Vorbeugung und Behandlung durch kontinuierliche Bewegung und Belastung. Im Rahmen einer Arthrose in den Fußgelenken neigen die Betroffenen automatisch zu einer Schonhaltung und Belastungsvermeidung. Hierdurch werden die ohnehin schon geschwächten Knorpelschichten noch schwächer durchblutet und schlechter mit Nährstoffen versorgt. Zudem werden andere Gelenke durch die Schonhaltung zusätzlich belastet, was wiederum die Arthrose beschleunigt. Wobenzym kann als Unterstützung zur Physiotherapie und regelmäßigen Bewegung beitragen, indem es die die schmerzhaften Schwellungen reduziert und damit entzündungsbedingte Schmerzen lindert.

* Ueberall M A et al. Efficacy, tolerability, and safety of an oral enzyme combination vs diclofenac in osteoarthritis of the knee: results of an individual patient-level pooled reanalysis of data from six randomized controlled trials. J Pain Res 2016; 9: 941-961

Eine fortgeschrittene Fußwurzelarthrose kann sich erheblich auf das Laufgefühl des Betroffenen auswirken, vor allem wegen der mit den Entzündungen und dem Knochenabrieb einhergehenden Schmerzen. Der Patient empfindet jeden Schritt des betroffenen Fußes nicht mehr als sicher und hat Angst wegzuknicken. Unter diesen Umständen kann eine künstliche bzw. operative Versteifung des Fußgelenks (Fußwurzelversteifung/Fußwurzelarthrodese) helfen, die Laufbewegung wieder stabiler zu machen. Denn anders als bei anderen von Arthrose betroffenen Gelenken schränkt eine versteifte Fußwurzel die Bewegungsfreiheit kaum ein. Ihre Funktion ist primär die Dämpfung und gleichmäßige Verteilung von Belastung. Der Bewegungsradius liegt selbst bei einem gesunden Fußgelenk lediglich zwischen 3 und 7 Grad. Spürbare Bewegungseinschränkungen sind also nicht zu erwarten. Viel mehr noch: da man durch eine Versteifungsoperation Schmerzfreiheit erwarten kann, nimmt die Beweglichkeit und Flexibilität im Alltag durch ein versteiftes Fußwurzelgelenk oft wieder zu.

Diese Maßnahme ist getrennt von einer Behandlung der Fußwurzelarthrose bzw. der Linderung von begleitenden Problemen mit einer Enzymtherapie und ähnlichen Mitteln zu verstehen. Maßnahmen zur Verbesserung des Zustands sollten eingeleitet werden, bevor im fortgeschrittenen Stadium eine operative Versteifung des Fußes in Betracht gezogen wird.

Wichtig: Dies gilt nur für die Operation (primär Versteifung) der Fußwurzelgelenke. Geht es um die Sprunggelenksarthrose oder den Hallux rigidus, so gelten andere Empfehlungen bezüglich Behandlung, Vorbeugung und Operation, die auf den jeweiligen Unterseiten genauer erläutert werden. 

Eine Operation an der Fußwurzel mit Versteifung des Gelenks heilt die Fußwurzelarthrose nicht; sie ist ein orthopädischer Eingriff, um den Betroffenen ein neues und sicheres Laufgefühl zu verleihen. Sie dient ebenso dazu, Sekundärarthrosen anderer Fußgelenke durch Fehlbelastung und Schonhaltung zu vermeiden. Die Versteifungsoperation der Fußwurzelgelenke kann außerdem bereits in jüngeren Lebensjahren notwendig werden, wenn noch keine Arthrose vorliegt, aber der Fuß z. B. durch Unfälle oder Verletzungen nicht mehr stabil ist. Chancen und Risiken des Eingriffs müssen im Vorfeld mit einem erfahrenen Arzt abgeklärt werden. Die Entscheidung für eine Operation wird in erster Linie von der Lebensqualität des Patienten und seinem Wunsch nach einem besseren und sicheren Laufgefühl bestimmt.

Bei einer Fußwurzelversteifung/Fußwurzelarthrodese werden Implantate eingesetzt, die mit dem Fußwurzelgelenk verwachsen und es ruhigstellen (versteifen). Das ständige Aneinanderreiben der Knochen hört auf, die Entzündung kann abheilen, und der Bewegungsschmerz hört auf. Da die Fußwurzelknochen primär als Stoßdämpfer fungieren und nicht für die Bewegungsfreiheit zuständig sind, muss man keinen Funktionsverlust bzw. weniger Bewegungsfreiheit im Alltag befürchten. Ganz im Gegenteil: Durch die Schmerzfreiheit macht Bewegung wieder Freude, was gleichzeitig zur weiteren Arthrose-Vorbeugung beiträgt. 

Wann kann eine Fußwurzelarthrose nicht operiert werden?

Bei vorhandenen Infektionen. Denn diese können dazu führen, dass die Implantate nicht im Körper verankert werden können. Gleiches gilt bei Weichteilschäden oder bei Verletzungen, denn diese erschweren die Heilungsprozesse nach der Operation. Auch Beschädigungen von Blutgefäßen und Probleme bei der Blutversorgung, z. B. periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), erschweren postoperative Heilungsprozesse. Offene Verletzungen am Fußrücken machen eine Operation ebenso unmöglich.

Auch Patienten mit Arthrose im oberen oder unteren Sprunggelenk profitieren von der Versteifung kaum, da die Arthrodese vor allem die Schmerzen lindern soll, um so die Bewegungsfreiheit wiederherzustellen. Sind aber beispielsweise auch die Sprunggelenke bereits von Arthrose betroffen, so kann die Beweglichkeit durch eine Fußwurzelarthrodese nicht wiederhergestellt werden.

Muss eine Fußwurzelarthrose grundsätzlich operiert werden?

In den meisten Fällen müssen Sie keinen operativen Eingriff fürchten. Bei einem Großteil der Patienten wird die Arthrose im Fuß konservativ behandelt. Hierzu gehören Medikamente, Einlagen für die Schuhe und Maßnahmen wie die Enzymtherapie von Wobenzym, unterstützend zur Physiotherapie. Die Operation wird als letzter Ausweg verstanden, wenn die genannten Maßnahmen keine Linderung mehr bringen.

Wann muss eine Fußwurzelarthrose operiert werden?

Dies hängt immer damit zusammen, wie weit die Lebensqualität durch die eingeschränkte Flexibilität und Bewegungsfreiheit im Alltag leidet. Die Versteifung der Fußwurzelknochen kann hier für mehr Stabilität und schmerzfreies Gehen sorgen.

Wenn eine Fraktur erfolgte und sich dadurch die Gelenke nicht mehr in ihrer vorbestimmten Position befinden, muss immer eine Operation durchgeführt werden. Auch die mit der Arthrose einhergehenden Osteophyten, also Knochenwucherungen, können so entfernt werden.

Die Entfernung von Osteophyten aufgrund der von ihnen verursachten Entzündungen und Reizungen geht oft mit der Destabilisierung der Fußwurzelgelenke einher, weshalb man in diesem Fall meistens zwangsläufig auch eine Arthrodese durchführt.

Gibt es Gefahren oder Komplikationen bei der OP?

Die Komplikationen während und nach einer Fußwurzelarthrodese-OP unterscheiden sich nicht wesentlich von anderen Eingriffen. Zum einen müssen strenge hygienische Standards eingehalten werden, damit es nicht zu einer Infektion der Wunde kommt. Kleine Blutungen können auftreten, falls während der Operation kleinere Gefäße verletzt werden. Letztlich ist wie nach allen Operationen einer Thrombose vorzubeugen.

Wird die Beweglichkeit des Fußes nach der Operation eingeschränkt?

Eine eingeschränkte Beweglichkeit oder eine Versteifung des Fußes nach der Operation muss im Normalfall nicht befürchtet werden. Die Fußwurzelgelenke dienen primär der Dämpfung des Drucks beim Auftreten und nehmen keinen direkten Einfluss auf seinen Bewegungsradius. Da nach der OP die Schmerzen der Arthrose zurückgehen oder gänzlich verschwinden, können viele Betroffene ihre Füße im Anschluss sogar oft besser bewegen als vorher.

Wie lange muss ich die Füße nach der Operation schonen?

Die Belastung des Mittelfußknochens muss ca. zwei Monate, also zwischen 6 und 8 Wochen, vermieden werden. Nach jeweils einem Monat erfolgt eine Röntgenkontrolle, während nach ca. 6 Wochen meistens ein Verbandsschuh angelegt wird. Hält ein Patient die Schonzeit nicht ein, kann es zu schmerzhaften sog. Pseudoarthrosen kommen. Die Implantate verhindern zwar, dass sich die Fußwurzelknochen verschieben; eine zu frühe Belastung kann aber die noch mangelhaft zusammengewachsenen Fußwurzelgelenke strapazieren und so Schmerzen verursachen. Erst nach zwei Monaten sind diese zu fest verwachsenen Arthrodesen geworden. 

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