Verletzungen passieren häufig und schnell – wie Enzyme helfen können

In den Finger geschnitten oder beim Laufen umgeknickt – wer kennt das nicht? Arbeiten im Haushalt und Sport sind Tätigkeiten, bei denen sich viele Menschen verletzen. Leichte Verletzungen lassen sich oft zu Hause behandeln. Aber schwere Wunden sollte unbedingt ein Arzt beurteilen. In den folgenden Texten finden Interessierte viel Wissenswertes rund um das Thema Verletzungen, zum Beispiel welche Verletzungen häufig vorkommen und was man machen kann, um sie möglichst zu vermeiden. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Frage, wie genau Enzyme bei verschiedensten Formen von Verletzungen eingesetzt werden und helfen können.

Inhalt:

 

Es gibt zwei Arten von Verletzungen

1. Stumpfe Traumata, bei denen die Haut nicht durchdrungen wird (z.B. blauer Fleck)

2. Penetrierende Traumata, bei denen die Haut durchdrungen wird, wie bei offenen Wunden

Vor allem Sport geht mit einem erhöhten Verletzungsrisiko einher. Doch nicht ausschließlich. Eine der Verletzungen, die vor allem nach Sport klingt – der sog. „Tennis-Arm“ oder „Tennis-Ellenbogen“ tritt häufig auch bei Personen auf, die viel im Haushalt tätig sind oder in einer Fabrik arbeiten.

Verletzungen durch die starke Belastung von Muskeln oder Bändern, welche die eigene Muskelkraft übersteigt, führen ebenfalls häufig zu Verletzungen. Auch Gelenke sind anfälliger für Verletzungen, wenn die sie stützenden Muskeln und Bänder zu schwach sind, z.B. nach einer vorangegangenen Verstauchung.

 

Diese Symptome treten bei Verletzungen auf

Der Körper reagiert auf Verletzungen meistens mit einer Blutung, aber fast immer mit einer Entzündung des betroffenen Gewebes. Das bedeutet, dass eine Verletzung in den meisten Fällen vor allem mit Schmerzen einhergeht. Durch diese entzündlichen Aktivitäten kommt es aber zu weiteren Symptomen, die ebenfalls typisch für Verletzungen sind:

  • Wärme an der betroffenen Stelle
  • Schwellungen
  • Pulsierende oder stechende Schmerzen
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Bluterguss (grüne oder blaue Verfärbung der Haut)
  • Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit

 

Die Behandlung von Wunden ist abhängig davon, wie schwerwiegend sie sind

Leichte Verletzungen lassen sich mit Hausmitteln versorgen, bei schweren Verletzungen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Am besten lesen Sie die Hinweise von Verbänden für Erste Hilfe genau durch, damit Sie in Notsituationen schnell handeln können. Diese gibt es bei vielen Vereinen, z.B. bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Kleine Schnitte, Kratzer, Schrammen, Schürfwunden und andere kleine Verletzungen können Betroffene selbst behandeln. Wichtig dabei ist, dass die Wunde nicht berührt wird. Bei starken Verschmutzungen, zum Beispiel mit Erde, Verbrennungen oder Verätzungen sollte die Stelle mit lauwarmem, klarem Trinkwasser gespült werden. Sehr kleine Splitter können mit einer Pinzette entfernen, aber größere Steine oder Glassplitter sollten einem Arzt überlassen bleiben. Danach kann  die Wunde desinfiziert und ein Pflaster darauf geklebt werden.

Je nach Art der Verletzung können auch weitere Behandlungen helfen, wie

  • Ruhigstellen der betroffenen Körperstelle
  • Entlastung (z.B. spezielles Pflaster bei Blasen)
  • Kühlung (Kühl-Pack oder Salbe, um geschwollene Stellen zu behandeln)
  • Elastische Binden für Verbände
  • Schmerzmittel
  • Enzymtherapie

 

Die bekannte PECH-Regel hilft bei Sportverletzungen

Die Behandlung von Verletzungen kann man in zwei Stadien unterteilen:

  • Erstversorgung
  • Ärztliche Behandlung

Die Erstversorgung ist dabei entscheidend und bestimmt auch über den Verlauf der Verletzung und den Erfolg der nachfolgenden Behandlung. Vor allem bei Sportverletzungen, aber auch bei allen anderen Formen von Verletzungen kann man sich für die Erstbehandlung vor allem auf die sog. PECH-Regel verlassen und auf Pause, Eis, Kompression und Hochlagern setzen.

  • Pause: Tätigkeit beenden und Körperteil ruhigstellen
     
  • Eis: Körperstelle kühlen
    • am besten innerhalb von 15 Minuten und für mindestens 20 Minuten
    • dafür eignen sich Kühl-Packs oder feuchte Umschläge
    • Kühlelemente sollten nicht direkt auf der Haut liegen
    • mit Unterbrechungen bis zu 3 Tagen anwendbar
    • Kleiner Tipp: Marshmallows in einem Gefrierbeutel eignen sich gut für leichte Verletzungen bei Kindern
       
  • Compression: größere Einblutungen werden mit einem elastischen Kompressionsverband verhindern
     
  • Hochlagern
    • das kann über mehrere Tage sinnvoll sein
    • Belastungen sind in Ordnung, wenn dabei keine Schmerzen auftreten
    • Ein Verband sollte regelmäßig erneuert werden

 

Nach der Erstversorgung und nach Bedarf können Enzympräparate eingesetzt werden, um die Abheilung der Verletzung zu beschleunigen. Außerdem sollten verletzte Personen ihren Schutz gegen Tetanus prüfen und ihre Impfung ggf. auffrischen lassen. Falls sich die Verletzung nach 3 Tagen nicht verbessert, sollten Betroffene zum Arzt gehen und eine Zweitmeinung einholen. Dies ist auch notwendig, wenn die Wunde dick wird, sich weiter rötet oder wärmer wird, denn das ist ein Zeichen für eine Infektion.

 

Häufige Verletzungen

Diese Erkrankung betrifft häufig die Knie oder die oberen Sprunggelenke. Da sich im menschlichen Körper aber an jedem Gelenk Bänder befinden, kann eine Bänderdehnung prinzipiell an jedem Gelenk auftreten. Sie wird verursacht durch eine gewaltsame Bewegung des Gelenks, die über das normale Maß hinausgeht. Zur ersten Behandlung sollte die PECH-Regel (s.o.) angewandt werden und danach ein Arzt aufgesucht werden, um die Schwere der Erkrankung zu bestimmen.

Hier besteht immer eine sehr hohe Infektionsgefahr. Deshalb müssen Bisswunden immer vom Arzt untersucht und professionell gereinigt werden.

Nur kleine Verbrennungen oder Verbrühungen können Zuhause zum Kühlen unter fließendes Wasser gehalten werden. Länger als 5 Minuten sollte dies nicht durchgeführt werden. Blasen sind ein Fall für den Arzt. Bei größeren Stellen rufen Sie sofort einen Notarzt mit der Telefonnummer 112.

Ärzte bezeichnen diese Verletzung als Fraktur. Ein oder mehrere Knochen brechen dabei in mindestens zwei Bruchstücke (Fragmente). Manchmal verschieben sich diese Bruchstücke auch. Dies wird Dislokation genannt. Falls der Patient bei Bewusstsein ist, können Helfer das Körperteil mit weichem Polstermaterial stützen, z.B. mit Kleidung. Und es sollte sofort ein Notarzt mit der Telefonnummer 112 informiert werden.

Hierbei reißt durch eine starke Belastung Muskelgewebe. Oft kommt auch eine Einblutung in das umgebende Gewebe hinzu. Meistens ist davon die Muskulatur der Waden oder der Oberschenkel betroffen. Zur ersten Behandlung sollte die PECH-Regel (s.o.) angewandt und danach ein Arzt aufgesucht werden, um die Schwere der Erkrankung zu bestimmen.

Durch die ungleichmäßigen Ränder dieser Wunden infizieren sich diese Verletzungen leicht. Deshalb sollten sie immer von einem Arzt therapiert werden. Legen Sie eine sterile Kompresse auf, fixieren sie diese mit einem Verband und fahren Sie direkt ins Krankenhaus.

Eine Prellung ist eine Schädigung von Organen oder Körperteilen durch Gewalt von außen meistens ohne sichtbare Verletzung der Haut. Häufig kommt es zu einem Bluterguss, verbunden mit Schmerzen und einer Schwellung in der betroffenen Körperregion. Sie entstehen zum Beispiel durch einen Schlag, Stoß, herabfallende Gegenstände oder Stürze. Weitere Informationen zu Prellungen dazu halten wir hier für Sie bereit.

Im menschlichen Körper gibt es über hundert Schleimbeutel. Diese kleinen mit Flüssigkeit gefüllten Säckchen aus Bindegewebe sollen die Stellen im Körper abpolstern, die häufig Reibung oder Druck ausgesetzt sind. Bei einer Entzündung schwillt der Schleimbeutel an. Die betroffene Stelle rötet sich und wird warm. Hier helfen im ersten Moment Kühlung und Schmerzmittel. Tritt keine Besserung ein, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen.

Kleine Schnitte kurz bluten lassen, damit die Wunde von Schmutz und Krankheitserregern gereinigt wird. Mit Pflastern heilen sie oft gut ab. Stark blutende und tiefe Schnittwunden sollten von einem Arzt behandelt werden.

Diese werden häufig durch Stürze verursacht, bei denen die oberste Hautschicht verletzt wird. Sie sind oft sehr schmerzhaft, weil Nervenenden freigelegt werden. Sie heilen meist schnell ab. Kleinere Schürfwunden können desinfiziert und mit einem Pflaster abgedeckt werden. Größere Wunden sollten mit einer sterilen Kompresse abgedeckt und ein Arzt aufgesucht werden.

Sport ist gesund, kann aber auch zu aller Arten von Verletzungen führen. Unterschieden werden kann zwischen akuten Sportverletzungen wie Unfällen oder chronischen Sportverletzungen wie Über- und Fehlbelastungsschäden. Hier erfahren Sie mehr zu gängigen Sportverletzungen und deren Behandlung.

Diese können lebensbedrohlich sein – rufen Sie sofort einen Notarzt (Telefon 112)! Stoppen Sie die Blutung, wenn möglich mit einem Druckverband oder notfalls mit der Hand. Für einen Druckverband legen Sie eine sterile Wundauflage auf die Wunde und befestigen diese mit einer Mullbinde. Legen Sie ein verschlossenes Verbandpäckchen darüber und machen es mit einer weiteren Binde fest. Achtung: Wenn die Gliedmaßen blau anlaufen, ist der Verband zu fest.

Wunden durch spitze Gegenstände, wie Nägel oder Glasscherben, sollten auf jeden Fall von einem Arzt untersucht werden. Denn sie können tief sein, gefährliche innere Blutungen hervorrufen oder Keime in tiefe Gewebeschichten vordringen lassen. Auch das Herausziehen eines Fremdkörpers sollten Sie einem Arzt überlassen.

Typische Überlastungsschäden entstehen, wenn man sich bei der Arbeit oder beim Sport zu viel zugemutet hat. Bekannte Verletzungen dieser Kategorie sind zum Beispiel der Mausarm oder Muskelkater. Diese und weitere ähnliche Erkrankungen erklären wir hier.

Häufige Ursache von Verstauchungen ist eine plötzliche Beschleunigung oder Bewegung zum Abstoppen. Dadurch können Überdehnungen in verschiedensten Gelenken auftreten. Besonders oft betroffen sind das Handgelenkt, Fuß oder Knie. Mehr dazu finden Interessierte hier.

Eine Überdehnung mehrerer Muskeln nennt man Zerrung. Dabei kann es zu einem Riss von Muskelfasern oder sogar eines ganzen Muskels kommen. Symptom ist ein plötzlich eintretender stechender Schmerz. Mehr Informationen finden sich hier.

 

Tipps, um Verletzungen zu vermeiden

Stürze im Haushalt und Sportunfälle gehören zu den häufigsten Verletzungen. Daheim hilft dagegen vor allen Dingen Stolperfallen zu beseitigen. Wichtig sind stand- und trittsichere Hocker und Leitern – unvorsichtiger Umgang mit Stühlen als Ersatz sind für viele Unfälle verantwortlich.

Beim Umgang mit Messern in der Küche sollte sich jeder genug Zeit für konzentriertes Arbeiten nehmen. Besonders gut sind helles, aber blendfreies Licht und ein Schneidebrett, das rutschfest und ausreichend groß ist. Und ein Messer sollte gesichert werden, wenn das Schneiden unterbrochen wird, z.B. indem man das Messer unter das Arbeitsbrett schiebt.

Beim Sport braucht es entsprechendes Training, um Verletzungen vorzubeugen. Aufwärmen ist hilfreich, ggf. auch Protektoren. Regelmäßiges gutes körperliches Training und ausreichende Regenerationsphasen dazwischen sind wichtig, um Beweglichkeit, Koordination und Kraft zu stärken. Auch das schützt den Körper vor Verletzungen. Sportler sollten auf eine gute Ausrüstung achten und einseitige Belastungen vermeiden.  

Auch das falsche bzw. übermäßige seitliche Abrollen des Fußes – die Pronation – nachdem er auf den Boden aufgesetzt hat, kann zu Knieschmerzen und Fußschmerzen führen. Häufig führen zu bewegliche Sprunggelenke zu starker Pronation, weil sich das Fußgewölbe abflacht. Der innere Teil des Fußes ähnelt dabei einem Plattfuß und kommt so dem Boden beim Gehen deutlich zu nahe. Der nach innen drehende Fuß führt dann zu einer sich nach außen drehenden Kniekapsel, wodurch starker Druck auf die Vorderseite des Knies ausgeübt wird.

Anders als beim zu geringen sogenannten „Einwärtskippen“. Dies wird durch zu starre Sprunggelenke verursacht, da das Fußgewölbe oben bleibt und die Stöße nicht effektiv abdämpft. Ein gewisses Maß an Pronation, also dem seitlichen Abrollen des Fußes, ist nämlich wichtig. So wird der Druck gleichmäßig über den Fuß verteilt, was Verletzungen vorbeugt. Lediglich zu starke oder zu schwache Pronation führen zu Schmerzen und Verletzungen.

Verletzungen einfach vorbeugen:

  • Vor dem Training aufwärmen
  • Gelenke nicht zu stark belasten, wenn die stützenden Muskeln und Bänder geschwächt sind (z.B. nach einer Verstauchung)
  • Stolperfallen im Haushalt beseitigen
  • Beim Arbeiten mit gefährlichen Werkzeugen immer auf genug Licht, Kontraktion / Rutschfestigkeit und Standfestigkeit achten
  • Regelmäßiges und der eigenen Leistungskraft entsprechendes Training und ausreichende Regeneration stärken den Körper und schützen ihn vor Verletzungen
  • Schuheinlagen verhindern das falsche seitliche Abrollen des Fußes (Pronation), was häufig zu Gelenkschmerzen führt
  • Wenn beim Sport Anzeichen für eine Ermüdungsverletzung auftreten, sofort das Training beenden. So kann das Voranschreiten der Verletzung verlangsamt werden.

 

Wobenzym Enzymtherapie bei Verletzungen

Verletzungen, die mit Entzündungen einhergehen, können gut mit Enzympräparaten unterstützt werden. Durch das Arzneimittel Wobenzym laufen Entzündungen schneller ab, da sie der Ursache eines entzündlichen Prozesses entgegenwirken. So wird die Heilung beschleunigt und der Schmerz schneller gelindert. Mehr Informationen zur schnellen Heilung von Entzündungen finden sich hier.

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