Zurück 10. April 2018

Trampolinhüpfen ist wieder angesagt

Zu den typischen Volkskrankheiten zählen leider mittlerweile auch Gelenkschmerzen. Fast die Hälfte aller Menschen über 45 Jahren klagt darüber. Dies betrifft aber nicht nur die ältere Generation, auch junge Menschen und sogar Sportler berichten über Gelenkbeschwerden. Die Ursachen für diesen hohen Anstieg liegen meist an einseitigen Belastungen, Bewegungsmangel, wie tägliches Arbeiten am PC und Abnutzungserscheinungen. Aber auch Übergewicht und Ernährungssünden können zu Gelenkschmerzen führen.

Bewegung

Sagen Sie Ihren Gelenkschmerzen den Kampf an und werden Sie aktiv! Denn gerade jetzt, ist es wichtig in Bewegung zu bleiben und trotz oder gerade wegen  Bewegungsschmerzen regelmäßig Sport treiben, dadurch fördern Sie kontinuierlich  die Durchblutung und die Versorgung Ihrer Gelenke mit Nährstoffen und entlasten sie somit. Als wunderbarer Nebeneffekt bauen Sie Stress ab, bringen Ihren Stoffwechsel auf Trab, festigen Ihre Knochen und halten die Gelenke geschmeidig. Ergebnis: Gute Laune – Gewichtsverlust- neues Körpergefühl – Produktion wertvoller Gelenkschmiere.

Gelenkschonendes Workout – Jumping Fitness  

Die neue Trendsportart im Fitness-Bereich: Trampolinspringen ! Es hilft beim Fitnessaufbau, beim Abnehmen und schont dabei auch noch die Gelenke. Rebounding, wie das  Training auf dem Trampolin auch genannt wird, ist ein Workout für den gesamten Körper. Mehr als 400 Muskeln werden bei den Sprüngen aktiviert und ermöglichen  Ihnen einen optimalen Trainingserfolg. Nicht nur die Beine werden beim Springen beansprucht, auch die Oberkörpermuskulatur wird für das Halten der Balance benötigt. Trampolinspringen und Jumping Fitness sind hervorragend dazu geeignet, die Muskulatur rund um die Gelenke zu trainieren, ohne dabei Gelenkschmerzen zu verursachen. Regelmäßiges Auf- und Abschwingen auf dem Trampolin wirkt auf jeden einzelnen Muskel des Körpers, regt den Stoffwechsel an, mobilisiert das Herz-Kreislauf-System, kräftigt die Muskulatur und fördert die Lymphzirkulation. Zudem wirkt Trampolinhüpfen aktiv gegen lästige Pfunde. In nur einer Stunde können Sie, je nach Intensität Ihrer Bewegungen von 600 bis 750 Kilokalorien verbrennen, was deutlich mehr als beim Joggen ist. Aber das Hüpfen auf dem Trampolin kann noch mehr. Es stärkt Ihren Rücken, strafft Bauch und Bindegewebe, fördert Balance und Koordination und das Beste: Es macht einfach Riesenspaß und zaubert Ihnen sofort ein Lächeln ins Gesicht…Ihre Glückshormone machen Freudensprünge, Ihre Kreativität läuft auf Hochtouren und seelische Verspannungen lösen sich in Nichts auf. Und dabei ist es völlig egal, ob Sie auf Ihrem Heimtrampolin, im Freizeit- Parkour oder professionell im Studio auf speziellen Body Jump Trampolinen mit integrierter Griffstange hüpfen…einfach ausprobieren.

Trampolin hüpfen unter Wasser

Für mich steht Trampolinturnen schon seit meiner Kindheit für Spaß, Entspannung und Supergaudi. Ich habe das Gefühl kurz „fliegen“ zu können und die Welt um mich herum zu vergessen. Umso mehr war ich begeistert, als ich vom neuen Trendsport „Unterwassertrampolin“ hörte. Diese neuartige Form der Wassergymnastik hat mich in ihren Bann gezogen und darum möchte ich Ihnen heute auch Appetit auf Auspowern unter Wasser machen.

Fürs Unterwassertrampolin, auch Aqua-Bouncing genannt, wird ein wasser- und chlorbeständiges Trampolin, das mit speziellen Saugnäpfen an den Füssen ausgestattet ist, unter Wasser aufgestellt. Die Wassertiefe sollte in etwa bei Erwachsenen zwischen 120 bis 140 Zentimetern liegen.

Zum Aufwärmen empfiehlt sich den Start auf dem Trampolin mit kleinen schnellen Trippelschritten zu beginnen, dabei die Arme, wie beim Lauf auf dem Trockenen mitschwingen zu lassen. Die Schultern noch locker kreisen lassen und schon kann‘s losgehen mit dem Powerprogramm.

Man springt an der elastischen Trampolin-Matte ab, schwebt nach oben und gleitet quasi schwerelos und sanft wieder Richtung Matte. Unterschiedliche Sprungvarianten, wie dem Scherensprung, Knielift, Sidekicks, Froschsprung oder Pirouetten schaffen nicht nur Abwechslung, sondern lassen auf einfache und schwerelose Art die unterschiedlichsten Muskelgruppen auf Hochtouren arbeiten. Mit minimalem Kraftaufwand den maximalen Trainingseffekt, das ist Wassersportvergnügen pur!

Selbstverständlich kann alles gesteigert werden, auch Wassertrampolin. Mit Theraband, Poolnudel oder Wasserhanteln kann man sich nach Lust und Laune von Kopf bis Fuß auspowern.

Aufgrund der 800-mal höheren Dichte von Wasser wird bei jeder Bewegung mehr Widerstand überwunden als an Land, allerdings mit nur einem Zehntel unseres Körpergewichtes. Somit entsteht ein extrem schonendes Training, das trotzdem die Muskeln optimal trainiert und die Pfunde schmelzen lässt.

Aqua-Bouncing ist daher ideal für Menschen mit Rücken- und Gelenkbeschwerden oder Übergewicht. Um dem Wasserwiderstand zu entgegnen, stehen vor allem Bauch- Rücken- und Rumpfmuskulatur unter Spannung, was der Wirbelsäule guttut. Gleichzeitig wirkt sich der schnelle Wechsel von Hochsprüngen mit Körperspannung und dem Entspannen beim Hinabgleiten auf das Trampolin positiv auf die Bandscheiben und ihren Stoffwechsel aus. Auf Muskelkater müssen Sie, trotz des intensiven Trainings, verzichten, denn bei den schonenden und dynamischen Bewegungen hat der kaum Chancen.

Als Bonbon gibt’s noch obendrauf: Zehn Minuten Wassertrampolin hat den gleichen Trainingseffekt wie eine Stunde Joggen. Bis zu 1.000 Kilokalorien werden beim Trampolinspringen im Schwimmbecken pro Stunde verbraucht.

Aqua-Bouncing- Kurse gibt’s in fast allen größeren Städten, unter anderem im Sport-Paradies, Gelsenkirchen; Sport-und Badezentrum Fildorado,Filderstadt-Bonlanden; in der Alster-Schwimmhalle in Hamburg; Süderelbe in Hamburg, sowie in den Nürnberger Hallenbädern.

Also, worauf warten Sie noch? Viel Vergnügen, Ihre Christine Schaich