FAQ - Häufig gestellte Fragen

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Enzyme sind Proteine, die normalerweise durch die Magensäure verändert und damit unwirksam würden. Daher haben alle Tabletten unserer Enzympräparate zum Schutz der Wirkstoffe einen magensaftresistenten Überzug, so dass die Enzyme erst im Dünndarm freigesetzt werden. Das Zerkauen, Teilen oder Mörsern der Tabletten hätte zur Folge, dass die Präparate ihre Wirksamkeit verlören.

Die Enzyme in unseren Präparaten sind eiweißspaltende Enzyme. Bei gemeinsamer Aufnahme mit der Nahrung würden sie die Eiweiße in der Nahrung spalten und ihre Aktivität dabei verbrauchen. Eine intakte Aufnahme der Enzyme, die Voraussetzung für ihre immunologische Wirkung bzw. Unterstützung ist, wäre dann nicht mehr möglich. Daher ist es wichtig, dass die Einnahme mindestens 30 bis 60 Minuten vor oder mindestens 90 Minuten nach einer Mahlzeit erfolgt.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Anwendung kritisch abgewogen werden, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen. Fragen Sie vor der Einnahme oder Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden bzw. vor kurzem eingenommen oder angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Wobenzym mit Antibiotika kann sich die Konzentration der Antibiotika im Blut erhöhen.

In der Regel können unsere Enzympräparate problemlos mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden. Je nach Erkrankung werden die Enzympräparate als Basismedikation angewandt und die genannten Arzneimittel nur gelegentlich als Akutmedikation eingenommen. Häufig kann bei der Akutmedikation eine Dosisreduktion erfolgen. Lediglich bei Therapie mit Immunsuppressiva nach Transplantationen sollte die Enzymtherapie nicht eingesetzt werden, um jegliche Beeinflussung der immunologischen Vorgänge zu vermeiden.

Die Wirksamkeit und Wirkstärke eines Enzymproduktes bemisst sich nicht wie bei den meisten anderen arzneilichen Wirkstoffen nach der Menge der darin enthaltenen Enzyme, sondern nach den Einheiten der enzymatischen Aktivität. International sind weitgehend die von der Féderation Internationale Pharmaceutique (F.I.P.) definierten Einheiten akzeptiert.

1 F.I.P.-Einheit entspricht der Enzymmenge, die in 1 Minute unter Standardbedingungen 1 µmol Substrat umsetzt.

Auch MUCOS Pharma verwendet zur Angabe der enzymatischen Aktivität ihrer Enzymprodukte die international anerkannten F.I.P.-Einheiten, die nach der so genannten Papain-Methode bestimmt werden.

Es existieren jedoch zahlreiche andere Messmethoden und Maßeinheiten für die Enzymaktivität, die sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Daher ergeben sich oft sehr unterschiedliche Angaben zur Enzymaktivität. Die Vergleichbarkeit von Enzymaktivitäten ist jedoch nur bei Bestimmung nach derselben Messmethode gegeben. Daher ist es meist leider nicht möglich, die angegebenen Enzymaktivitäten von Produkten unterschiedlicher Hersteller direkt zu vergleichen. 

Aufgrund der leicht blutverdünnenden Wirkung der Enzyme sollten Enzympräparate etwa vier Tage vor einer geplanten Operation abgesetzt werden.

Sobald die Nachblutungsbeobachtung abgeschlossen ist und der Chirurg/behandelnde Arzt bestätigt, dass keine Gefahr einer Nachblutung mehr besteht, können Enzyme wieder eingenommen werden.

Nein.

Sämtliche Enzymprodukte der MUCOS Pharma enthalten keine Substanzen, die nach der aktuellen Verbotsliste der NADA (Nationale Anti Doping Agentur) nicht erlaubt wären.

Die sonstigen Inhaltsstoffe unserer Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel sind Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Bioflavonoide, die auch mit der normalen Nahrung täglich aufgenommen werden.

Im Sinne der größtmöglichen Transparenz ist es für alle Sportler dennoch sinnvoll, die Einnahme jeglicher Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel offenzulegen. 

Basierend auf den üblichen Studien zur Sicherheit lassen die Daten keinerlei Gefährdung für den Menschen erkennen. Es gibt keine Berichte über Überdosierungen von Enzympräparaten. Aufgrund der toxikologischen Eigenschaften des Präparates sind diese praktisch nicht möglich.

Alle unsere Präparate sind in jeder Apotheke erhältlich. Hier finden Sie eine große Auswahl an Apotheken.

Enzympräparate können ohne Unterbrechung auch langfristig eingenommen werden.

Unsere Enzympräparate enthalten Enzyme in hoher Dosierung. Dabei handelt es sich um große Eiweißmoleküle deren Aktivität und Wirkung unter anderem von ihrer räumlichen Struktur abhängt, die bei einer zu starken Tablettenpressung zerstört werden würde. Um dennoch eine ausreichend hohe Enzymwirkung zu erreichen, müssen die benötigten Enzyme auf mehrere Tabletten aufgeteilt werden.

Die Arzneimittel Wobenzym und Phlogenzym mono werden manchmal von einer gesetzlichen Krankenkasse erstattet, aber immer auf freiwilliger Basis. Das Nahrungsergänzungsmittel Wobenzym immun und Wobe-Mucos als ein diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht erstattet. Private Krankenkassen sind in ihrer Entscheidung freier und übernehmen unter Umständen dann die Kosten, wenn die Präparate von einem Arzt verordnet wurden.

Die Wirksamkeit unserer Präparate ist durch Studien belegt. Eine Studienübersicht kann auf Anfrage gerne an Fachpersonal versendet werden.

Prof. Max Wolf, der als Pionier der Enzymtherapie gilt, beschäftigte sich seit 1930 mit Enzymen und untersuchte bereits verschiedene Enzymkombinationen bei unterschiedlichen Krankheitsbildern. Zusammen mit der Zellbiologin Helen Benitez benannte er ihr erstes gemeinsames Präparat mit einer  Kombination aus den Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen: WoBe. Mehr zur Geschichte von Wobenzym erfahren Sie hier.