FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unsere Präparate. Sollte eine Ihrer Fragen hier nicht beantwortet werden, nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und helfen Ihnen gerne weiter!

Hinweis für Allergiker: Das in Wobenzym verwendete Enzym Bromelain wird aus dem Strunk der Ananas gewonnen. Bei bekannter Allergie gegen einen der Wirk- oder Hilfsstoffe, darf Wobenzym nicht eingenommen werden. Kreuzallergische Reaktionen z.B. zwischen Kiwi und Ananas sind möglich. Bitte fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker.

Inhalt

Generelle Fragen zu Enzympräparaten

Wieso dürfen die Tabletten nicht zerkaut werden?

Warum dürfen Enzympräparate nicht zu den Mahlzeiten genommen werden?

Können Enzympräparate während Schwangerschaft und Stillzeit genommen werden?

Ist eine Enzymtherapie bei Einnahme von Arzneimitteln (außer Gerinnungshemmer) möglich?

Was sind F.I.P.-Einheiten?

Was ist bei der Anwendung vor und nach Operationen zu beachten?

Sind Enzyme Doping?

Kann man eine Überdosis von Enzymen zu sich nehmen?

Wo sind die Enzympräparate von Mucos erhältlich?

Muss eine Einnahmepause gemacht werden oder können Enzympräparate auch über Jahre hinweg eingenommen werden?

Warum müssen so viele Tabletten eingenommen werden?

Werden die Kosten von meiner Krankenkasse (teilweise) übernommen?

Welche klinischen Studien liegen vor?

Woher kommt der Name Wobenzym eigentlich?

Spezielle Fragen zu Wobenzym

Kann Wobenzym bei gleichzeitiger Einnahme von Gerinnungshemmern verwendet werden?

Was versteht man unter „systemischer Enzymtherapie“?

Spezielle Fragen zu Wobe-Mucos

Welche Nebenwirkungen von Chemo- und/oder Strahlentherapie sowie nach Operationen können durch Wobe-Mucos reduziert werden?

Wann sollte ich damit anfangen, Wobe-Mucos einzunehmen und für wie lange?

Welche Nebenwirkungen können in Folge der Einnahme von Wobe-Mucos auftreten?

Kann Wobe-Mucos mit anderen komplementär onkologischen Behandlungen kombiniert werden?

Welche Vorteile bietet Wobe-Mucos im Vergleich zu anderen enzymhaltigen Präparaten?

Inwiefern stärkt Wobe-Mucos das Immunsystem?

Warum richtet sich Wobe-Mucos nur an ältere Brustkrebspatientinnen? Ist es auch für andere Krebspatienten geeignet?

Generelle Fragen zu Enzympräparaten

Wieso dürfen die Tabletten nicht zerkaut werden?

Enzyme sind Proteine, die normalerweise durch die Magensäure verändert und damit unwirksam würden. Daher haben alle Tabletten unserer Enzympräparate zum Schutz der Wirkstoffe einen magensaftresistenten Überzug, so dass die Enzyme erst im Dünndarm freigesetzt werden. Das Zerkauen, Teilen oder Mörsern der Tabletten hätte zur Folge, dass die Präparate ihre Wirksamkeit verlören.

Warum dürfen Enzympräparate nicht zu den Mahlzeiten genommen werden?

Die Enzyme in unseren Präparaten sind eiweißspaltende Enzyme. Bei gemeinsamer Aufnahme mit der Nahrung würden sie die Eiweiße in der Nahrung spalten und ihre Aktivität dabei verbrauchen. Eine intakte Aufnahme der Enzyme, die Voraussetzung für ihre immunologische Wirkung bzw. Unterstützung ist, wäre dann nicht mehr möglich. Daher ist es wichtig, dass die Einnahme mindestens 30 bis 60 Minuten vor oder mindestens 90 Minuten nach einer Mahlzeit erfolgt.

Können Enzympräparate während Schwangerschaft und Stillzeit genommen werden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Anwendung kritisch abgewogen werden, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen. Fragen Sie vor der Einnahme oder Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Ist eine Enzymtherapie bei Einnahme von Arzneimitteln (außer Gerinnungshemmer) möglich?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden bzw. vor kurzem eingenommen oder angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Wobenzym mit Antibiotika kann sich die Konzentration der Antibiotika im Blut erhöhen.

In der Regel können unsere Enzympräparate problemlos mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden. Je nach Erkrankung werden die Enzympräparate als Basismedikation angewandt und die genannten Arzneimittel nur gelegentlich als Akutmedikation eingenommen. Häufig kann bei der Akutmedikation eine Dosisreduktion erfolgen. Lediglich bei Therapie mit Immunsuppressiva nach Transplantationen sollte die Enzymtherapie nicht eingesetzt werden, um jegliche Beeinflussung der immunologischen Vorgänge zu vermeiden.

Was sind F.I.P.-Einheiten?

Die Wirksamkeit und Wirkstärke eines Enzymproduktes bemisst sich nicht wie bei den meisten anderen arzneilichen Wirkstoffen nach der Menge der darin enthaltenen Enzyme, sondern nach den Einheiten der enzymatischen Aktivität. International sind weitgehend die von der Féderation Internationale Pharmaceutique (F.I.P.) definierten Einheiten akzeptiert.

1 F.I.P.-Einheit entspricht der Enzymmenge, die in 1 Minute unter Standardbedingungen 1 µmol Substrat umsetzt.

Auch MUCOS Pharma verwendet zur Angabe der enzymatischen Aktivität ihrer Enzymprodukte die international anerkannten F.I.P.-Einheiten, die nach der so genannten Papain-Methode bestimmt werden.

Es existieren jedoch zahlreiche andere Messmethoden und Maßeinheiten für die Enzymaktivität, die sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Daher ergeben sich oft sehr unterschiedliche Angaben zur Enzymaktivität. Die Vergleichbarkeit von Enzymaktivitäten ist jedoch nur bei Bestimmung nach derselben Messmethode gegeben. Daher ist es meist leider nicht möglich, die angegebenen Enzymaktivitäten von Produkten unterschiedlicher Hersteller direkt zu vergleichen. 

Was ist bei der Anwendung vor und nach Operationen zu beachten?

Aufgrund der leicht blutverdünnenden Wirkung der Enzyme sollten Enzympräparate etwa vier Tage vor einer geplanten Operation abgesetzt werden.

Sobald die Nachblutungsbeobachtung abgeschlossen ist und der Chirurg/behandelnde Arzt bestätigt, dass keine Gefahr einer Nachblutung mehr besteht, können Enzyme wieder eingenommen werden.

Sind Enzyme Doping?

Nein.

Sämtliche Enzymprodukte der MUCOS Pharma enthalten keine Substanzen, die nach der aktuellen Verbotsliste der NADA (Nationale Anti Doping Agentur) nicht erlaubt wären.

Die sonstigen Inhaltsstoffe unserer Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel sind Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Bioflavonoide, die auch mit der normalen Nahrung täglich aufgenommen werden.

Im Sinne der größtmöglichen Transparenz ist es für alle Sportler dennoch sinnvoll, die Einnahme jeglicher Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel offenzulegen. 

Kann man eine Überdosis von Enzymen zu sich nehmen?

Basierend auf den üblichen Studien zur Sicherheit lassen die Daten keinerlei Gefährdung für den Menschen erkennen. Es gibt keine Berichte über Überdosierungen von Enzympräparaten. Aufgrund der toxikologischen Eigenschaften des Präparates sind diese praktisch nicht möglich.

Wo sind die Enzympräparate von Mucos erhältlich?

Alle unsere Präparate sind in jeder Apotheke erhältlich. Hier finden Sie eine große Auswahl an Apotheken.

Muss eine Einnahmepause gemacht werden oder können Enzympräparate auch über Jahre hinweg eingenommen werden?

Enzympräparate können ohne Unterbrechung auch langfristig eingenommen werden.

Warum müssen so viele Tabletten eingenommen werden?

Unsere Enzympräparate enthalten Enzyme in hoher Dosierung. Dabei handelt es sich um große Eiweißmoleküle deren Aktivität und Wirkung unter anderem von ihrer räumlichen Struktur abhängt, die bei einer zu starken Tablettenpressung zerstört werden würde. Um dennoch eine ausreichend hohe Enzymwirkung zu erreichen, müssen die benötigten Enzyme auf mehrere Tabletten aufgeteilt werden.

Werden die Kosten von meiner Krankenkasse (teilweise) übernommen?

Die Arzneimittel Wobenzym und Phlogenzym mono werden manchmal von einer gesetzlichen Krankenkasse erstattet, aber immer auf freiwilliger Basis. Das Nahrungsergänzungsmittel Wobenzym immun und Wobe-Mucos als ein diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht erstattet. Private Krankenkassen sind in ihrer Entscheidung freier und übernehmen unter Umständen dann die Kosten, wenn die Präparate von einem Arzt verordnet wurden.

Welche klinischen Studien liegen vor?

Die Wirksamkeit unserer Präparate ist durch Studien belegt. Eine Studienübersicht kann auf Anfrage gerne an Fachpersonal versendet werden.

Woher kommt der Name Wobenzym eigentlich?

Prof. Max Wolf, der als Pionier der Enzymtherapie gilt, beschäftigte sich seit 1930 mit Enzymen und untersuchte bereits verschiedene Enzymkombinationen bei unterschiedlichen Krankheitsbildern. Zusammen mit der Zellbiologin Helen Benitez benannte er ihr erstes gemeinsames Präparat mit einer  Kombination aus den Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen: WoBe. Mehr zur Geschichte von Wobenzym erfahren Sie hier.

Spezielle Fragen zu Wobenzym

Kann Wobenzym bei gleichzeitiger Einnahme von Gerinnungshemmern verwendet werden?

Enzyme haben eine leicht blutverdünnende Wirkung. Die gleichzeitige Einnahme von Wobenzym mit Arzneimitteln, die die Blutgerinnung hemmen (Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer), kann die Hemmung der Blutgerinnung verstärken. Die Enzymtherapie ist dadurch nicht ausgeschlossen, es sollte zuvor jedoch eine Beratung durch den behandelnden Arzt stattfinden.

Was versteht man unter „systemischer Enzymtherapie“?

Systemisch bedeutet „den ganzen Organismus betreffend“. In der Pharmazie spricht man von einer systemischen Wirkung, wenn der Arzneistoff über den Blutkreislauf auf den ganzen Körper wirkt. Das bedeutet, die Enzyme gelangen nach der Aufnahme (Resorption) über den Blutkreislauf in den ganzen Körper. 

Spezielle Fragen zu Wobe-Mucos

Welche Nebenwirkungen von Chemo- und/oder Strahlentherapie sowie nach Operationen können durch Wobe-Mucos reduziert werden?

Wobe-Mucos kann während einer Chemotherapie z.B. die gastrointestinalen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen sowie die z.T. sehr belastende Abgeschlagenheit lindern.

Während einer Strahlentherapie kann Wobe-Mucos entzündliche Begleitreaktionen und Müdigkeit schneller abklingen lassen. Nach einer Operation fördert die systemische Enzymtherapie den Heilungsprozess.

Wann sollte ich damit anfangen, Wobe-Mucos einzunehmen und für wie lange?

Wobe-Mucos sollte möglichst ab dem Beginn einer Chemo- oder Strahlentherapie parallel dazu eingenommen werden. Auch im Anschluss an eine Operation empfiehlt es sich, nach vorheriger Rücksprache mit dem Operateur, Wobe-Mucos frühzeitig einzunehmen. Wobe-Mucos sollte über einen längeren Zeitraum gemäß der Verzehrempfehlung in der Gebrauchsinformation angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen können in Folge der Einnahme von Wobe-Mucos auftreten?

Auch bei langfristiger Einnahme sind keine gesundheitsschädlich unerwünschten Ereignisse, gemeinhin auch als Nebenwirkungen bezeichnet, zu befürchten. In seltenen Fällen kann es zu leichten Magen-Darmproblemen kommen, die jedoch häufig durch eine korrekte, von den Mahlzeiten unabhängige Einnahme behoben werden können.

Was bedeutet „komplementär onkologische Behandlung“?

Eine komplementär onkologische Behandlung ergänzt die üblichen Standardtherapien (bei Krebs sind das Chemo-, Strahlentherapie, Hormontherapie, Antikörper usw.) und ist nicht mit Alternativmedizin zu verwechseln. Alternativ bedeutet nämlich, dass die üblichen Therapien ersetzt werden.

Welche Vorteile bietet Wobe-Mucos im Vergleich zu anderen enzymhaltigen Präparaten?

Wobe-Mucos ist ein reines Enzympräparat mit einem hohen Anteil an tierischen Enzymen – insbesondere Chymotrypsin – und ohne weitere Zusätze wie z.B. Vitamine, Spurenelemente oder sekundäre Pflanzenstoffe, die u.U. während einer Primärtherapie kontraindiziert sein können.

Warum richtet sich Wobe-Mucos nur an ältere Brustkrebspatientinnen? Ist es auch für andere Krebspatienten geeignet?

Wobe-Mucos ist grundsätzlich – unabhängig von Alter und Geschlecht – für alle Patienten geeignet, die von einer sogenannten soliden Tumorerkrankung betroffen sind. Solide Tumorerkrankungen umfassen solche Krebsformen, die nicht das Blut oder Lymphsystem betreffen, wie das beispielsweise bei Leukämie der Fall ist. Da mit zunehmendem Alter für Frauen das Risiko an Brustkrebs zu erkranken steigt, sind es gerade ältere Frauen, die den Nutzen der begleitenden Enzymtherapie für sich erkannt haben.

Inwiefern stärkt Wobe-Mucos das Immunsystem?

Die Grundlagenforschung hat gezeigt, dass ausgewählte Enzymkombinationen, z.B. eine Kombination, wie sie auch in Wobe-Mucos enthalten ist, zu einer deutlichen Aktivitätssteigerung der Immunzellen führen. Sie stimulieren das Immunsystem, wirken durchblutungs -und wundheilungsfördernd und lassen entzündliche Begleitreaktionen mit Schwellung und Schmerz rascher abklingen. Dies führt auch während dieser den Körper belastenden Zeit zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinbefindens und der Lebensqualität.